Steam startet neuen Item Store: Spielgegenstände im Shop direkt kaufen

von Sören Wetterau (05. November 2015)

Valve hat seine Vertriebsplattform Steam um eine neue Funktion für Entwickler erweitert. Ab sofort können Teams oder Studios ihren komplett eigenen Shop für Spielgegenstände eröffnen und darüber ihr Produkt weiter monetarisieren.

Der sogenannte Item Store funktioniert dabei im Kern so wie der schon seit längerem erhältliche Community Marktplatz. Während dort jedoch Spieler ihre in den jeweiligen Spielen gefundenen Gegenstände verkaufen, ist der Item Store nur für Entwickler gedacht. Das erste Spiel, welches die neue Funktion unterstützt, ist das Survival-Spiel Rust. Im dem dazu gehörigen Shop könnt ihr fortan Hüte, Kleidung, verschiedene Designs für Waffen und so weiter erwerben. Preislich bewegen sich die Gegenstände, die sich ebenso im Spiel selbst finden lassen, zwischen zwei und fünf Euro. Die Einnahmen über den Item Store fließen an den Entwickler des Spiels und Valve als Firma hinter Steam.

Garry Newman, der Chefentwickler von Rust, deutet unterdessen in einem Interview mit PC Gamer an, dass mit dem Item Store auch die Möglichkeit von Bezahl-Modifikationen zurückkehren könnte. Diese Funktion hatte Valve Ende April 2015 zusammen mit Bethesda für The Elder Scrolls 5 - Skyrim eingeführt. Nach zahlreichen Protesten und Widerstand wurden die Bezahl-Modifikationen jedoch schon wenige Tage später wieder abgeschafft.

So heißt es von Newman, dass der Item Store aktuell nur aus Testgründen mit von Entwicklern selbst hergestellten Gegenständen ausgestattet wird. In Zukunft sollen hier jedoch Gegenstände angeboten werden, die von der Spielergemeinschaft stammen. Möglich wären dann eben auch Modifikationen. Unklar ist jedoch, wie die Erlöse zwischen Mod-Entwickler, Spiel-Entwickler und Valve aufgeteilt werden. Bei den Bezahl-Modifikationen rund um The Elder Scrolls 5 - Skyrim war das einer der Hauptgründe für die strikte Ablehnung seitens der Spieler.

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Das kommende Bethesda-Spiel Fallout 4 dürfte davon noch nicht betroffen werden: Hier kündigte der Hersteller schon an, dass es keine Bezahl-Modifikationen geben wird. Vielleicht ja dann bei einem The Elder Scrolls 6, auch wenn das noch einige Zeit dauern wird.

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Tags: Steam  

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