Besser als VR? Controller an den Kopf kleben

von Daniel Kirschey (01. Dezember 2015)

Ihr habt kein Geld für eine Oculus Rift oder eine Virtual-Reality-Brille von Sony? Dann klebt euch doch einfach einen Steam-Controller an den Kopf. Na ja, dann doch eher an euer Headset. Mit ein bisschen Klebeband hält das ganz gut. Und was das bringen soll? Nun steuert ihr das Spiel über eure Kopfbewegungen.

Dass dies funktioniert, beweist Youtube-Nutzer Plasma Quark, der in seinem Video das Prinzip mithilfe von Team Fortress 2 vorstellt.

Der Großteil der Bewegungen laufen zwar immer noch über Tastatur und Maus ab, doch den Blickwinkel bestimmt ihr, indem ihr euren Kopf in die jeweilige Richtung dreht. Die Maus benutzt Plasma Quark noch zum schießen und zentrieren des Blickwinkels. Das ist eine tolle Spielerei, doch so ganz bequem scheint es nicht zu sein. Denn wenn ihr beispielsweise euren Kopf weit nach rechts drehen müsst, oder euch beispielsweise schnell umdrehen wollt, verschwindet dafür der Bildschirm kurz aus eurem Blickwinkel. Das hat Nachteile, die nicht erklärt werden müssen. Zockt ihr einen Ego-Shooter, sollte euer Blick immer auf dem Bildschirm haften.

Wer aber eine wirklich billige Variante einer Virtual-Reality-Brille haben will, die ungefähr den Effekt simuliert (ohne jemals daran zu kommen), der kann sich mit dieser Spielerei eine zeitlang amüsieren. Dass der Steam-Controller auch eine wirklich Hilfe sein kann, beweist Chris Hepburn, der für einen Spieler mit nur einem Arm den Controller so programmiert hat, dass auch jener zum Zocken kommt.

Tags: Fun   Video   Hardware  

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