Halo 5: So sieht das Spiel auf Hololens aus (Video)

von Micky Auer (02. Dezember 2015)

Halo 5 - Guardians ist noch nicht allzulange auf dem Markt, da stellt sich schon die Frage, ob ihr für Halo 6 (das hoffentlich die Serie weiterführt) überhaupt noch einen Fernseher oder Monitor benötigt. Es könnte durchaus sein, dass ihr das Spiel als Hologramm erlebt.

Der Youtube-Nutzer Varun Mani zeigt in einem eigenen Video, wie er das für die Xbox One eklusiv erschienene Halo 5 - Guardians von seiner Xbox One auf seine Hololens streamt. Dabei entsteht für den Betrachter eine schwebende hologrammähnliche Darstellung an der Wand, so dass ein Spiel quasi überall im Haus gespielt werden kann. Und zwar gänzlich unabhängig von vorhandenen - oder nicht vorhandenen - Bildschirmen.

(Quelle: Youtube, Varun Mani)

Hololens stellt Microsofts Versuch dar, in den Sektor der augmentierten Realität vorzudringen, während andere Firmen, wie zum Beispiel Sony mit PlayStation VR, eher danach streben, das noch offene Marktsegment der virtuellen Realität zu erobern. HoloLens läuft mit Windows 10 und verfügt über ein kleines, transparentes Diplay, das den gesamten Sichtbereich des Anwenders abdeckt. Auf dieses Display werden digitale Inhalte und interaktive Schaltflächen projeziert, die sich scheinbar direkt in eurer unmittelbaren Umgebung zu befinden scheinen. Microsoft hat bereits erste Entwicklungs-Exemplare ausgeliefert und plant, in den kommenden fünf Jahren eine marktfähige Version von Hololens zu präsentieren.

Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Hololens-Technik funktioniert, aber es ist schon eine gelungene Demonstration, wie klassische Videospiele im Zusammenspiel mit dem neuen Gerät funktionieren könnten. Die augmentierte Realität ermöglicht es den Anwendern jegliche Anzeige wo immer sie wünschen darzustellen. Die Größe des virtuellen Fernsehers wird dabei lediglich von eurem eigenen Blickfeld limitiert.

Anhand solcher Demos wird leicht verständlich, warum Microsoft in die Hololens-Technik investiert. Bei entsprechender Umsetzung könnte tatsächlich der Wegfall feststofflicher Bildschirme anstehen, die an Wänden oder auf Sockeln angebracht sind. Stattdessen könnte durch augmentierte Realität eine Bildfläche jederzeit, an jedem Ort, in jeder gewünschten Größe verfügbar sein. Diese AR-Anzeigen könnten sogar über individuelle Formen verfügen, anstatt sich starr an das aktuelle Standardformat zu halten.

In einer solchen Zukunft würde wohl fast jeder mit AR-Brillen auf der Nase den Großteil des Alltags bestreiten, um bloß kein frisch gepostetes Bild von jemandes Mittagessen oder jeden noch so unbedeutenden Tweet zu verpassen (die "Smartphone-Zombies" machen es vor). Vorausgesetzt, natürlich, dass HoloLens und garantiert folgende Produkte von anderen Anbietern in einem handlichen Format und mit entsprechend leistungsfähiger Technik ausgestattet sind. Andererseits stellt diese Form der Darstellung und Interaktion einen wichtigen Schritt in eine faszinierende, von Technik geprägte Zukunft dar, die vor nicht allzu langer Zeit noch als Science Fiction abgetan wurde.

Währenddessen ist die Konkurrenz alles andere als untätig. Schaut mal in den Blickpunkt "Virtual Reality: Das erwartet euch mit HTC Vive, Oculus Rift, Morpheus und Co.", um zu erfahren, was euch in nicht allzu ferner Zukunft auf dem Sektor AR und VR erwartet.

Tags: Video   Hardware  

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