Final Fantasy 7 - Remake: Team von Kingdom Hearts 3 hilft aus

von Micky Auer (17. Dezember 2015)

Final Fantasy 7 - Remake kommt. Das sollt nun mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Hersteller Square Enix verstört allerdings die Anhänger des Rollenspiels durch die Ankündigung, dass die Neuauflage des Klassikers von 1997 nicht als Gesamtpaket, sondern als episodisch geplante Veröffentlichung auf den Markt kommen soll.

Im jüngsten Video zur lang erwarteten Neuauflage sind auch einige Kampfszenen zu erkennen. Diese erinnern eher an die actionlastige Echtzeitsteuerung von Final Fantasy 15 und unterscheiden sich deutlich von den rundenbasierten Kämpfen in Final Fantasy 7 (dem Original). Auch das wird von den Spielern nicht uneingeschränkt positiv aufgenommen. Eine Hälfte weiß diesen Schritt zu begrüßen und lobt die Anpassung an moderne Spielmechaniken, die andere Hälfte vermisst die klassischen Kämpfe und meint, sie wären ein wichtiger Bestandteil der Gesamterfahrung.

Das japanische Magazin Famitsu geht nun näher auf das Thema ein, wie der ebenfalls japanische Blog Hachima Kikou schon vor Veröffentlichung der Publikation bekannt gibt. Laut den Einträgen gibt Square Enix folgende Einblicke in die geplanten Inhalte von Final Fantasy 7 - Remake:

  • Neue Bereiche der Stadt Midgar sollen zugänglich sein.
  • Aufgrund der episodischen Veröffentlichung und der damit gewonnenen Zeit soll den Charakteren Biggs, Wedge und Jesse mehr Tiefe verliehen werden.
  • Es steht bereits fest, in wie viele Teile das Spiel aufgeteilt werden soll. Diese Information kann aber zurzeit noch nicht veröffentlicht werden.
  • Auch über mögliche Online-Funktionalitäten wird zurzeit nicht kommuniziert.
  • Da das Spiel auf der Unreal Engine 4 basiert, erhalten die Entwickler technische Unterstützung vom "Kingdom Hearts 3"-Team. Auch werden die Gruppen zukünftig näher zusammenarbeiten.
  • Die japanischen Stimmen sollen weitesgehend denen aus dem Film Advent Children entsprechen. Die Stimmen von Figuren, die nur kurz auftauchen, sollen jedoch neu besetzt werden.
  • Die ATB-Leiste (ATB steht für "Active Time Battle"), die nach automatischer Aufladung eine Aktion einer Spielfigur ermöglicht, sowie das "Limit Break"-System werden überarbeitet. Auch dazu möchte Square Enix noch nichts Genaueres sagen, aber die Handhabung soll sich wohl dem Kampfstil des Spielers anpassen.
  • Ob es auch eine Block-Funktion geben wird, ist noch nicht entschieden.

(Quelle: Youtube, MKIceAndFire)

Es ist sicherlich auch weiterhin interessant zu beobachten, wie sich die Entwicklung des Spiels gestalten wird. Was bisher zu sehen ist, sieht auf jeden Fall in grafischer Hinsicht ausgesprochen gut aus. Es bleibt zu hoffen, dass das Team das Meisterwerk abliefert, das eines Final Fantasy 7 würdig ist.

Dem Hersteller ist die Wichtigkeit des Projekts durchaus bewusst. Vor allem die weltweit negative Reaktion auf die geplante episodische Veröffentlichung veranlasst das japanische Unternehmen nun wohl dazu, auf allen Ebenen Schadensbegrenzung zu betreiben. Auf jeden Fall verteidigt die Firma diese Entscheidung und wird wohl aller Voraussicht nach daran festhalten.

Tags: Remake   Fantasy  

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