Square Enix schließt eigenen Cloud-Dienst Shinra Technologies

von Sören Wetterau (06. Januar 2016)

Square Enix schließt seinen eigenen Cloud-Dienst Shinra Technologies. Dies behauptet die englischsprachige Website Gamespot unter Berufung auf ein Dokument der offiziellen Website.

Der 2014 auf der Tokyo Game Show vorgestellte Dienst sollte Square Enixs eigene Cloud-Spieleplattform befeuern. Entwickler sollten von Shinra dadurch profitieren, dass sie gleich mehrere Server für Grafik- und Physikberechnungen in Anspruch hätten nehmen können. Anfang 2015 nutzte der Indie-Entwickler Camouflaj (Republique) Shinra Technologies im Rahmen eines Prototypen-Programms. Mehr wurde daraus jedoch nicht. Bei Fertigstellung sollte Shinra dafür sorgen, dass grafisch anspruchsvolle Anwendungen auf schwächeren Geräten, wie etwa Smartphones, einen Platz finden.

Geleitet wurde Shinra Technologies von Yoichi Wada, dem ehemaligen Präsidenten von Square Enix. Der Cloud-Dienst wurde übrigens ganz bewusst nach dem bösen Konzern aus Final Fantasy 7 benannt. Aufgrund eines Verlustes von 16,8 Millionen Dollar schließt Square Enix jedoch den Hauptsitz in New York und eine Zweigstelle in Japan.

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Final Fantasy 7 - ein zeitloses Rollenspiel

Besser ergeht es da Sonys eigener Cloudplattform PlayStation Now. In den USA ist der Dienst schon seit Mai 2015 verfügbar, bei uns dauert es noch etwas. Seit wenigen Wochen könnt ihr euch jedoch für die Beta von PlayStation Now anmelden.

Mittlerweile gibt es über 500 Spiele zum Spielen via PlayStation Now. Erst zuletzt fanden 105 neue Videospiele den Weg in die Wolke, die amerikanische Spieler auf der PlayStation 4 oder gar auf einen aktuellen Blu-Ray-Player spielen können.

Tags: Hardware  

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