Xbox: Fast 8.000 Kanadische Dollar für Mikrotransaktionen in Fifa

von Daniel Kirschey (12. Januar 2016)

Das ist wohl ein richtig böses und teures Erwachen: Als ein Vater in Pembroke, Kanada am 23. Dezember auf die Kreditkartenrechnung schaut, ist das Entsetzen groß: Ganze 7.625,88 Kanadische Dollar (4.937 Euro) muss er begleichen. Für was? Der siebzehnjährige Sohn benutzte seine Kreditkarte, um in einem Fifa-Spiel einen Kauf im Spiel zu tätigen, berichtet das kanadische Magazin CBC.

Obwohl Lance Perkins die Kreditkarte seinem Sohn nur für Notfälle überlässt, benutzt dieser sie, um einen Einkauf in einem der vielen Fifa-Spiele auf einer Xbox-Kosnole zu tätigen. Der Vater bemerkt jedoch das Vergehen des Sohnes bei der Überprüfung der Kreditkartenrechnung sofort, denn auf der steht die exorbitante Summe von umgerechnet knapp 5.000 Euro. Das fällt natürlich ins Auge. "Ich war platt, buchstäblich platt, als ich die Rechnung gesehen habe," berichtet der Vater.

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Doch auch der Sohn ist geschockt. "Er dachte es wäre eine einmaliger Betrag für das Spiel", füht der Vater weiter aus, "er ist genauso sauer wie ich; er hat nie erwartet, dass er für jede Transaktion oder für jedes Mal wenn er ins Spiel ging, berechnet wird."

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Die Kreditkartenfima kann Perkins ebenfalls nicht weiterhelfen. Nur wenn er seinen Sohn als Betrüger anzeige, könne sie gegen die Rechnung vorgehen. Auf eine Anfrage des Vaters bei Xbox folgte eine E-Mail der amerikanischen Firma, dass die Rechnung so bestehen bleibe. Als er Xbox mitteilt, dass sein Sohn minderjährig sei, gibt der Hersteller an, sich die Rechnung anzuschauen - seit dem hätte er nichts mehr von Xbox gehört.

Eine Interviewanfrage seitens CBC lehnt der Mutterkonzern Microsoft ab, doch gab die Firma in einer Stellungnahme an, dass es genügend Möglichkeiten für Eltern auf der Xbox gäbe, die Kinder ungewollte Käufe nicht tätigen zu lassen.

Die Schlussfolgerung für den Vater ist klar: "Es wird nie wieder ein Xbox-System - oder irgendeine andere Spielekonsole - in meinem Haus geben."

Was haltet ihr von der Geschichte? Hätte der Vater sich mehr mit der Spielekonsole seines Sohnes auseinandersetzen sollen, oder glaubt ihr bei Microsoft bestehe Handlungsbedarf? Schreibt es in die Kommentare.

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Tags: Hardware  

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