Assassin's Creed: Dreharbeiten zum Film sind abgeschlossen

von Micky Auer (18. Januar 2016)

Wenn die Verfilmung eines Spiels angekündigt wird, vergehen gerne mal bis zu mehreren Jahren, bis es dann heißt, dass nichts aus dem Projekt wird (so zum Beispiel bei der bereits 2003 angekündigten Verfilmung von Metroid Prime). Und wenn dann am Ende doch ein Film zu einem Spiel entsteht, ist die Qualität in 99 Prozent aller Fälle gelinde gesagt fragwürdig. Vor allem der deutsche Regisseur Uwe Boll (verantwortlich für die Kinofassungen von Alone in The Dark, Bloodrayne oder Far Cry) hat durch alle seine Spieleverfilmungen zum schlechten Ruf dieses Genres beigetragen.

Hin und wieder gibt es dann aber doch eine Ankündigung, die die geneigten Spieler und Kinogeher aufhorchen lässt. So auch der Streifen mit dem schlichten Namen Assassin's Creed. Dessen Dreharbeiten sind nun abgeschlossen und das Material geht in die Postproduktion. Dies verkündet stolz Aymar Azaïzia, der Hauptverantwortliche für die Marke bei Hersteller Ubisoft via Twitter.

Laut Azaïzia soll der Film ab dem 21. Dezember 2016 in den Kinos sein. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Hauptfigur Callum Lynch, der erfährt, dass sein spanischer Vorfahre Aguilar aus dem 15. Jahrhundert ein Assassine war. Ganz gemäß der Handlung der Spiele begibt sich Lynch auf eine Reise in seine genetischen Erinnerungen, um sich das Wissen und die speziellen Fähigkeiten seines Ahnen anzueignen. Nur so kann er sich den Templern, den Erzfeinden der Assassinen, im Kampf stellen. Typisches AC-Material also, dass sich dahingehend an den Haupthandlungsstrang der Spieleserie hält.

Auch finden sich in der Besetzungsliste des Films einige bekannte Namen. So zum Beispiel Michael Fassbender (Prometheus, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit) in der Hauptrolle und Jeremy Irons (Das Geisterhaus, Stirb langsam: Jetzt erst recht). Zusätzlich fungiert Fassbender auch als einer der Produzenten des Films.

1 von 58

Assassin's Creed - Syndicate: London ruft die Meuchelmörder

Dass der Einsatz von Hollywood-Größen noch lange kein Garant für die Qualität oder letzten Endes den Erfolg eines Filmes sind, beweist die groß angelegte Verfilmung von Prince of Persia, die an den Kinokassen nicht für die erwarteten Einnahmen sorgen konnte. Zumindest machen Fassbenders Worte Hoffnung:

"Wir wollen den Spielen den nötigen Respekt erweisen. Es gibt so viele coole Momente [in den Spielen], dass wir die Qual der Wahl hatten. Auch wollen wir neue Elemente einbringen oder unsere Version der Dinge zeigen, wie man sie aus den Spielen kennt. Definitiv aber betrachten wir das Ganze als Filmprojekt. Daher ist unsere Herangehensweise auch eine andere als bei einem Videospiel. Aber ich liebe die Spielewelten."

Ob es Fassbender und dem Film-Team gelingt, endlich wieder eine Brücke zwischen zwei Medien zu schlagen, die ohnehin immer weiter zusammenwachsen, werdet ihr dann wohl zu Weihnachten 2016 erleben dürfen.

Aktuell ist mit Assassin's Creed - Syndicate London als Schauplatz der Serie an der Reihe. Was euch dabei erwartet, erfahrt ihr im Test: "Assassin's Creed - Syndicate: Es gibt gute und schlechte Nachrichten".

Danach herrscht erstmal Ruhe um den Krieg zwischen Templern und Assassinen. Denn um für den nächsten Serienteil eine höhere Qualität zu gewährleisten, lässt Ubisoft die Reihe ein Jahr lang pausieren.

Dieses Video zu AC - Chronicles - India schon gesehen?

Tags: Film   Open World   Science-Fiction  

Kommentare anzeigen
Spieler kauft Entwicklerkonsole und findet haufenweise Daten

Spieler kauft Entwicklerkonsole und findet haufenweise Daten

Quelle: https://www.reddit.com/r/gaming/comments/5gcmde/guys_i_got_a_ps4_dev_kit_it_appears_to_have_800gb/ Das passiert (...) mehr

Weitere News