GameStop veröffentlicht eigenes Spiel Song of the Deep

von Jakob Pietras (29. Januar 2016)

Wenn es darum geht, Eure durchzockten Spiele schnell gegen ein paar neue einzutauschen, ist GameStop die erste Wahl. Die nahezu einzige Ladenkette, die gebrauchte Spiele weiterverkauft, bringt jetzt ein eigenes Spiel raus: Song of the Deep. Das Spiel erscheint in Zusammenarbeit mit Insomniac Games, die Titel wie Ratchet & Clank oder das abgedrehte Sunset Overdrive entwickelt haben.

Das Entwicklerstudio hat das Spiel im Geheimen programmiert und zeigt heute einen ersten Einblick.

In Song of the Deep erforscht ihr in Merrys U-Boot die Tiefsee, die laut dem Hersteller wohl sehr groß und mysteriös sein soll. Dabei gibt es versunkene Städte, Korallen und allerlei Meeresgetier zu entdecken. Damit es daneben auch was zu tun gibt, wird es auch Rätsel zu lösen und Untersee-Monster zu bekämpfen geben.

Das U-Boot könnt ihr mit Waffen und anderer Ausrüstung aufwerten, zudem spielt die Substanz "Type" eine noch unbekannte Rolle. Der Titel wird also eine Mischung aus Rätsel- und Hüpfspiel werden. Nur eben ohne Hüpfen, sondern mit Tauchen. Wenn die Geschichte noch interessant wird, könnte Song of the Deep eine runde Sache werden. In dem Spiel geht es um ein Mädchen, dass ihren vermissten Vater sucht (erinnert an "Findet Nemo", nur andersrum). Dazu braucht sie das U-Boot, Eure grauen Zellen und die Finger an der Tastatur oder am Controller.

Merrys U-Boot im Kampf gegen TiefseefischeMerrys U-Boot im Kampf gegen Tiefseefische

Der Chef von GameStop, Paul Raines, teilte bereits mit, dass sich die Firma weiter auf den Verkauf von gebrauchten und neuen Spielen konzentrieren werde. Eine Einmischung in den kreativen Prozess der Spieleentwickler würde es nicht geben. "Wir lieben es, Spiele zu spielen. Und im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern, ist alles was wir tun, spielen", sagte Raines 2014 in einem Interview mit dem amerikansichen Magazin Time.

GameStop hat weltweit mehr als 6600 Geschäfte, sieht sich aber mit einer Sache konfrontiert: Der Trend geht verstärkt zu digitalen Inhalten. Spieler weltweit kaufen ihre Titel vermehrt über Steam, das PlayStation Network oder Xbox Live. Vermutlich ist dies also GameStops nächster logischer Schritt, wenn sie in den nächsten Jahren weiter Geld verdienen wollen.

Was haltet ihr davon, dass GameStop jetzt selbst Spiele heraus bringt, statt sie nur zu verkaufen? Ist das die richtige Entschidung oder sollte der Spiele-Schuster lieber bei seinen Leisten bleiben?

Tags: Singleplayer  

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