Diablo 3: Große Bannwelle rollt auf das Spiel zu

von Micky Auer (17. Februar 2016)

Es ist äußerst wahrscheinlich, dass demnächst wieder ein digitales Donnerwetter über Diablo 3 hereinbricht. Vor nicht allzu langer Zeit hat Hersteller Blizzard einen neuen Warden-Client an den Start gebracht. Dieser dient dazu, die Aktivitäten auf Battle.net zu überwachen. Einfach nur so wird eine so aufwendige Aktion nicht gestartet. Vermutlich folgt als nächstes eine große Bannwelle. Nicht nur Diablo 3 könnte betroffen sein, sondern auch Hearthstone und World of Warcraft.

Beim Warden Client handelt es sich um ein "Anti Cheating Tool", das bereits in vielen Spielen von Blizzard Anwendung findet. Das funktioniert in etwa so: Während ihr spielt, sammelt der Warden Informationen über bestimmte Software, die Einfluss auf das Spiel nimmt. Diese werden als Hash-Werte (Abbildungen, die eine große Eingabemenge auf eine kleinere Zielmenge angeben) zurück an die Server von Blizzard gesendet. Dort werden die Werte dann mit denen von bereits bekannten Cheat- oder Bot-Programmen abgeglichen.

Bereits seit dem 9. Februar dieses Jahres ist ein solches neues Warden-Modul am Start. Es soll in der Lage sein, die neuesten Bots und Cheats für Diablo 3 zu identifizieren. Bekannte Namen solcher Programme sind zum Beispiel Turbo Hud, Demonbuddy, Hearthbuddy und Rosbot. Das berichtet ein Nutzer der englischsprachigen Webseite Diablofans. Zitat daraus in der Übersetzung:

"Unglücklicherweise zeigen die Tests für [Rosbot und Turbo Hud], dass sie vom neuen Warden gefunden und identifiziert werden. Es obliegt nun Blizzard, ob sie Accounts löschen wollen, die diese beiden Programme anwenden. Wir sind uns sicher, dass seit vergangener Nacht um 21.05 Uhr UTC (universelle Weltzeit) Blizzard genau weiß, wer diese Programme verwendet."

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Ein Blick auf die Top 10 der aktuellen Ranglisten von Diablo 3 zeigt unmissverständlich, dass ein solcher Bann von gewissen Spielern eigentlich dringend notwendig ist. Ein Spieler verfügt zum Beispiel über ein Paragon-Level 2.300. Ein solcher Wert ist eigentlich nur auf Bots oder permanentes Account-Sharing zurückzuführen.

Blizzard selbst hat bisher noch keine entsprechenden Maßnahmen angekündigt oder bestätigt. Sollte sich dahingehend etwas Neues ergeben, halten wir euch auf dem Laufenden.

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Tags: Hacks   Online-Zwang  

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