Destiny: Spieler schaffen es ins Guinness-Buch der Rekorde

von Micky Auer (18. Februar 2016)

Kurz nach der Veröffentlichung der Destiny-Erweiterung König der Besessenen folgte der Raid "Königsfall", auf den sich sofort tausende Spieler weltweit stürzten. Klarerweise wurde dieser Raid seitens Entwickler Bungie vollmundig als der "härteste Raid, den Bungie für Destiny gemacht hat" angepriesen. Und es stellte sich heraus, dass er es tatsächlich ganz schön in sich hat.

Dennoch hat es ein Team geschafft, die knallharte Herausforderung zu meistern. Die Truppe, bestehend aus den Twitch-Streamern Gothalion, Professor Broman, Gunny629, Rebelize, Charionna und The Teawrex, benötigte damals sieben Stunden und erhält nun für ihre Leistung einen Eintrag ins berühmte Guinness-Buch der Rekorde. Das bestätigt Guinness World Records auf der eigenen Webseite wie folgt:

"Am 19. September 2015 wurde ein Team aus sechs Spielern, angeführt vom Twitch-Nutzer "Gothalion" (USA) zur ersten Gruppe, der es gelang, den "King's Fall"-Raid in der Destiny-Erweiterung König der Besessenen zu meistern. Der Raid gilt als der schwierigste im Spiel des Entwicklers Bungie. Die erste Nachricht über den Erfolg wurde auf Twitter um 00:53 Uhr veröffentlicht, nach weniger als 13 Stunden seit der Veröffentlichung der Erweiterung."

Das besagte Team hat nach der Nachricht seitens Guinness seine Reaktionen auf Twitter veröffentlicht:

(Übersetzung: Nur, damit das klar ist: Ich finde es schon ein wenig albern, dass wir im Buch der Rekorde stehen. Albern aber nett.)

(Übersetzung: Hab Internet-Zugang im Flugzeug und hab das hier gesehen. Verdammt cool! Ich fühle mich geehrt.)

(Übersetzung: Wir haben es geschafft!)

Als sich die Truppe im September an den Raid wagte, hatte sie eigentlich nicht das Ziel, diesen als erstes Team der Welt zu beenden. Während viele Clans und Teams in Destiny stets versuchen, in solchen Fällen die ersten zu sein, wollten Gothalion und seine Freunde lediglich den Raid zur Unterhaltung spielen. Denn nicht vergessen: Der Raid lief im Livestream auf Twitch. Und dort lautet das oberste Gebot, für Unterhaltung zu sorgen. Denn wenn das, was sie bieten, nicht unterhaltsam ist, lohnt es sich nicht, den Stream zu verfolgen. Aber die stundenlangen Spielesitzungen, die die Gruppe bereits absolviert hat, haben sie zu einer eingespielten, gut abgestimmten Mannschaft zusammenwachsen lassen. Die Belohnung ist Beweis dafür.

Interessant ist der Umstand, dass dies das erste Mal ist, dass Guinnes einem Destiny-Raid einen Weltrekord zugesteht. Speziell deswegen, da es ja bereits andere Raids im Spiel gibt, die auch von irgendjemandem als erstes abgeschlossen wurden. Guinnes hat sich aber vermutlich hierfür entschlossen, weil der Ablauf des Geschehens per Video genau dokumentiert und nachvollziehbar ist. Somit ist der Weltrekord verifiziert.

Auch wenn das Team sich freut, kritiklos bleibt speziell die Erweiterung Köng der Besessenen nicht. Was genau daran zu kritisieren ist, erfahrt ihr in Onkel Jos Kolumne "Destiny - König der Besessenen: Jetzt ist Bungie mit "Refer a friend" ganz unten angekommen"

Wie seht ihr das? Ist diese Leistung erwähnenswert und hofft ihr, dass von jetzt an mehr spielebezogene Rekorde in die Liste von Guinness aufgenommen werden? Oder findet ihr diese Erwähnung eher unnötig und übertrieben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Tags: Open World   Koop-Modus   Online-Zwang   Science-Fiction  

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