Dieses virtuelle Schloss kostet euch über 10.000 Euro

von David Dieckmann (18. Februar 2016)

In Richard Gariotts kommendem Online-Rollenspiel Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues könnt ihr euch Gegenstände im Spiel für astronomisch hohe Summen kaufen. Allen voran ein Schloss für 12.000 Dollar - umgerechnet rund 10.700 Euro.

Ihr kennt das: In kostenlosen Spielen gibt es meist Möglichkeiten, sich für echtes Geld Spielgegenstände zu kaufen. In Dota 2 etwa kauft ihr Kostüme für eure Helden, in League of Legends neue Champions und in Counter-Strike Global Offensive neue Waffen-Modelle. Die kosten - je nach Seltenheit - von ein paar Euro bis hin zu ein paar hundert Euro.

Ihr wollt dieses Schloss haben? Dann zahlt bitte 12.000 Dollar.Ihr wollt dieses Schloss haben? Dann zahlt bitte 12.000 Dollar.

Doch Shroud of the Avatar lässt euch bei bedarf so richtig tief in die Tasche greifen. Schon jetzt, vor der Veröffentlichung des Spiels, könnt ihr euch Dinge wie Haustiere und Kostüme für echtes Geld sichern, die euch zum Start des Spiels verfürbar sein sollen. Besonderen Wert legt Shroud of the Avatar darauf, dass ihr euch als Spieler eine eigene Behausung bauen und einrichten könnt. Solche Wohnungen fangen bei kleinen Barracken an und hören bei riesigen Schlössern auf.

Schon jetzt können Spieler diese Behausungen erstehen. Ein einfaches Haus kostet euch dabei "gerade einmal" ein paar hundert Euro. Eine etwas prunkvollere Behausung kann dagegen schon mal die 1.000-Euro-Marke überschreiten. Aber wer ein prunkvolles Schloss sein Eigen nennen will, darf jetzt schon 12.000 Dollar auf den Tisch legen und kriegt zum Spielstart direkt ein Monstrum aus virtuellem Stein in die Welt gebaut.

Welche Inhalte zu welchen Preisen verfürbar sind, könnt ihr euch auf der offiziellen Seite von Shroud of the Avatar ansehen. Hier ist auch zu sehen: Einige der mehrere tausend Dollar teureren Villen sind bereits ausverkauft. Es scheint also (bei einigen Spielern) durchaus eine Bereitschaft zu geben, Unsummen für Spielhäuser auszugeben. Natürlich sei gesagt: Niemand ist gezwungen, so viel Geld für Dinge im Spiel auszugeben. Die Möglichkeit ist rein optional - auch als "Normalsterblicher" sollt ihr das Online-Rollenspiel normal zocken können. Viel Geld müsst ihr nur in die Hand nehmen, wenn ihr ein Prinz sein wollt.

Das könnte nicht zuletzt am prominenten Namen Richard Gariott liegen. Der verantwortliche Entwickler ist vor allem für die Ultima-Serie bekannt, die mit Ultima Online im Jahr 1997 einen Meilenstein in Sachen Online-Rollenspiele hervorbrachte.

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Shroud of the Avatar - Eindrücke vom Ultima-Nachfolger

Was haltet ihr von den sündhaft teuren Häusern? Würdet ihr euch ein Schloss für so viel Geld kaufen, um im Spiel ein einzigartiger Herrscher zu sein? Oder haltet ihr die Preise schlicht für übertrieben? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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Tags: Multiplayer   Kickstarter   Beta  

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