Alternative zu Oculus Rift? LG bringt abgespeckte VR-Brille

von David Dieckmann (24. Februar 2016)

Der Elektronik-Hersteller LG steigt in das Geschäft mit VR-Brillen an und bietet mit der LG 360 VR eine Alternative zu Oculus Rift, HTC Vive und Co. an. Allerdings funktioniert sie nur mit einem LG-Smartphone.

Die LG 360 VR ist auf den ersten Blick merklich kleiner und leichter, als die klobige Konkurrenz. Insgesamt ist die LG-Brille aber auch technisch schwächer aufgestellt. So bieten die beiden Displays der VR-Brille etwa eine Auflösung von 960 mal 720 Bildpunkten. Zum Vergleich: Oculus Rift und HTC Vive bieten euch 2160 mal 1200 Pixel. Auch das Sichtfeld von 80 Grad ist kleiner als das der beiden Hauptkonkurrenten (jeweils 110 Grad).

Eure 360 VR sollt ihr übrigens nicht an einen PC anschließen, sondern (zunächst) exklusiv an das Oberklasse-Smartphone LG G5. Die Brille ist damit unter Anderem auf 360-Grad-Videos ausgelegt und bedient eine andere Nische als die "großen Brüder" Oculus und Vive. Dennoch könnte die Smartphone-VR-Brille durchaus auch für den Spiele-Sektor interessant werden. Immerhin gehen Analysten bereits davon aus, dass Smartphones schon 2017 leistungsfähiger als PS4 und Xbox One sein werden. Eine kürzlich veröffentlichte Grafik-Demo der Unreal Engine für Smartphones zeigt darüber hinaus, dass bereits heutzutage grafisch imposante Spiele für Hosentaschen-Computer keine Zukunftsmusik mehr sind.

Ob der vergleichsweise niedrigen technischen Spezifikationen ist immerhin anzunehmen, dass ihr die LG 360 VR deutlich günstiger bekommt, als etwa die 800 Euro teure HTC Vive oder die 600 Euro teure Oculus Rift.

Tags: Virtual Reality  

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