Oculus-Gründer: Keine Mac-Unterstützung, weil sie zu schlecht sind

von David Dieckmann (04. März 2016)

Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, verrät neue Details zur ausbleibenden Mac-Unterstützung der VR-Brille Oculus Rift. Der Grund: Apple baue einfach keine guten Computer.

Gegenüber der englischsprachigen Seite shacknews verrät Luckey, dass er seine VR-Brille auf Macs lauffähig machen will, "sobald sie mal einen guten Computer veröffentlichen". Dieser Seitenhieb dürfte Windows-Nutzer belustigen. In Spieler-Kreisen kommen Apple-Geräte oft schlecht weg, weil die meisten Spiele (zumindest mit dem Betriebssystem Mac OSX) nicht auf ihnen laufen.

Tatsächlich ist Luckeys Aussage aber mehr als reine Provokation. Er erklärt: "Das alles lässt sich auf die Tatsache herunterbrechen, dass Apple keine Oberklasse-GPUs unterstützt". [Anmerkung der Redaktion: "GPU" steht für "Graphics Processing Unit" und meint die Grafikkarte]

VR-Unterstützung mit der Grafikleistung eines aktuellen Macs sei schlicht nicht möglich. Luckey dazu: "Man kann sich einen 6.000 Dollar teuren Mac Pro kaufen, mit einer AMD FirePro D700, und er erfüllt immer noch nicht unsere empfohlene Leistung. Wenn [Apple] schnellere Grafikchips priorisiert, wie sie es früher taten, würden wir gerne Mac unterstützen. Aktuell gibt es aber kein einziges System, das die Anforderungen erfüllt".

Apple-Nutzer werden also vorerst in die Röhre schauen, was Oculus Rift (und damit vermutlich auch HTC Vive) angeht.

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Was haltet ihr von der fehlenden Mac-Unterstützung? Glaubt ihr, diese Tatsache könnte den Erfolg der VR-Brillen deutlich schmälern? Oder wäre VR mit Mac sowieso nie eine Option für euch gewesen? Schreibt uns eure Meinung.

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Tags: Virtual Reality   Hardware  

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