Everything: In diesem Spiel könnt ihr alles sein

von David Dieckmann (09. März 2016)

Das kürzlich angekündigte PS4-Spiel "Everything" wirft Fragen auf - viele Fragen. Im Spiel sollt ihr alles sein können, was ihr wollt. Also, wirklich, alles.

Das Spielkonzept klingt gleichermaßen verrrückt wie ungreifbar. Der Macher David Oreilly beschreibt das Spiel in einem Eintrag im englischsprachigen PlayStation Blog: "In Everything ist jedes einzelne Ding ein spielbarer Charakter. Wenn ihr es sehen könnt, könnt ihr es sein. [...] Mit anderen Worten: Es gibt keinen Unterschied zwischen euch und der Welt oder zwischen einem Level und einem Charakter. Alle diese Dinge nehmen die Welt anders wahr und interagieren anders mit ihr."

Wer diese Worte hört, will sich vermutlich selbst ein Bild vom Spiel machen. Dafür gibt es einen ersten Trailer. Allerdings ist zu bezweifeln, dass er das Dunkel eures Unwissens wirklich erhellt. Denn die dort gezeigten Szenen sehen kryptisch aus:

Weiterhin beschriebt Oreilly, dass es jahrelanger Forschung und Entwicklung bedurfte, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Denn Spiele-Engines erwarten laut Oreilly, dass viele Dinge statisch und nicht interaktiv sind.

Insgesamt wirkt das Konzept von Everything mehr wie ein philosophischer Denkansatz als wie ein Videospiel im klassischen Sinne. "Es klingt offensichtlich, aber Menschen diskutieren seit Anbeginn der Zeit darüber, was Dinge sind. Das war das Thema meines vorigen Spiels Mountain, und Everything behandelt diese Idee mit viel mehr Tiefe und auf eine viel unterhaltsamere Art."

Was haltet ihr von Everything? Denkt ihr, das Spiel könnte Potenzial haben? Und noch viel wichtiger: Könnt ihr euch vorstellen, was genau das Ziel dieses wirr anmutenden Projekts ist? Verratet uns euren Eindruck in den Kommentaren.

Tags: Indie   Video  

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