Sony arbeitet scheinbar an der PlayStation 4.5 **Update 24. März 2016**

von Micky Auer (21. März 2016)

Update (24.03.2016):

Gerätehersteller Digital Foundry berichtet, dass es sich bei der PS4.5 um kein Gerücht handelt, denn solch ein Gerät befände sich tatsächlich in Entwicklung. Das Unternehmen beleuchtet drei mögliche Optionen für die verbesserte Konsole, berichtet die englischsprachige Seite Eurogamer, da Sonys "R&D"-Labore mit mehreren Prototypen hantieren würden.

Die neue PlayStation könnte ein sehr viel stärkeres Modell im Vergleich zur aktuellen Version darstellen. Demzufolge könnte ein stärkerer Grafik-Prozessor von AMD mit an Bord sein, der hochauflösendere Spiele ermöglicht. Könnte es sein, dass Sony seine Spiele in 4K anbieten möchte? Keine schlechte Sache, doch dafür ist natürlich auch ein spezieller Fernseher vonnöten.

Technisch könnte sich natürlich noch mehr verändern, wie allgemeine, visuelle Verbesserungen. Dementsprechend würden ältere Spiele besser laufen oder könnten mittels einer Aktualisierung für die verbesserte PS4 vorbereitet werden. Möglicherweise wird die neue PS4 dadurch auch etwas billiger und nicht gleich wieder so teuer, wie es normalerweise zum Start einer neuen Konsole üblich ist.

Letztendlich könnte auch einfach eine PS4 Slim dabei herauskommen. Slim-Fassungen sind schließlich auch von den Vorgänger-Konsolen erschienen. Allgemein könnten Spiele auf einem 4K-Fernseher besser aussehen, wenn die Auflösung und Grafik-Technik nach oben geschraubt wird.

Allerdings dürften die meisten Optionen dem Schritt zur nächsten Konsolen-Generation nichtmal nahe kommen. Dementsprechend bleibt es spannend zu sehen, was Sony sich da genau ausdenkt.

Ursprüngliche Nachricht:

Hersteller Sony soll aktuell eine neue Version der PlayStation 4 planen, die über verbesserte Grafikleistung und die Möglichkeit verfügt, Spiele in 4K-Auflösung darzustellen. Das berichtet die englischsprachige Seite Kotaku unter Bezug auf mehrere Entwickler.

Basierend auf Konversationen mit Entwicklern und Sony, soll die "PS4.5" generell über stärkere Rechenleistung verfügen. Vor allem in Hinblick auf die kommende hauseigene VR-Brille PlayStation VR. Bei PS4.5 handelt es sich momentan um eine Bezeichung, von der noch nicht klar ist, ob es sich um einen Projektnamen oder die finale Produktbezeichnung handelt. Ein Entwickler erwähnte gegenüber Kotaku scherzhaft den Namen PS4K.

Eine 4K-Auflösung bietet rund viermal die Anzahl der Pixel der momentanen Standard-Auflösung von 1080p. Die aktuelle Version der PlayStation 4 ist zwar in der Lage, 4K-Fotos und Videos darzustellen, für Spiele liegt die Obergrenze aber noch bei besagten 1080p. Neben der verbesserten Auflösung sollen Entwickler auch die Möglichkeit erhalten, mehr Effekte und andere grafische Spielereien einzuarbeiten, um ihre jeweiligen Spiele besser aussehen zu lassen.

Eine stärkere Konsole würde diese auch im Vergleich zu PCs im Bereich der Virtuelle Realität konkurrenzfähiger machen. Die teureren und stärkeren VR-Brillen wie Oculus Rift und HTC Vive sind für den Gebrauch mit leistungsfähigen PCs konzipiert.

Sony selbst hält sich zu dem Thema noch bedeckt. Ein Sprecher der Firma antwortete auf Anfrage von Kotaku knapp per E-Mail: "Wer können weder die Gerüchte noch die Spekulationen kommentieren." Der Kreis der Eingeweihten war bis vor kurzem noch recht klein. Laut Kotaku sind die Quellen für diese Information direkt aus Entwicklerkreisen und entsprechend zuverlässig. Allerdings soll auch eine Quelle angegeben haben, dass Sonys Pläne zurzeit noch "informatorisch" sein würden. Demnach fühlt die Firma gerade vor, ob und wie eine solche Entwicklung sich auf den Markt und die Branche auswirken könnte. Eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr scheint zudem nicht wahrscheinlich.

Während der Game Developers Conference in San Francisco, die im Lauf der vergangenen Woche stattgefunden hat, soll ein Redakteur der britischen Kotaku-Ausgabe ein Gespräch unter Entwicklern mitgehört haben, in dem es um die "PS4.5" sowie deren verbesserte Rechenleistung, die 4K-Darstellung und das Zusammenspiel mit PlayStation VR gegangen sein soll.

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Gänzlich unbekannt ist zurzeit noch, ob Besitzer der aktuellen Version einer PS4 in der Lage sein werden, ihre Konsole dem kommenden Modell anzupassen, oder ob sie ein neues Gerät kaufen müssen, wenn sie die Vorteile der verbesserten Hardware für sich nutzen wollen. Auch der Verkaufspreis ist noch reine Spekulation.

Über der Meldung stehen noch viele Fragezeichen. Können PS4-Besitzer vielleicht ihre Hardware eintauschen, um eine neue Konsole zu bekommen? Wie werden Entwickler damit umgehen, Spiele für verschiedene Hardware-Typen zu produzieren? Wird es Spiele geben, die ausschließlich die neue PS4-Version unterstützen, ähnlich wie beim New Nintendo 3DS? Wird es auch weiterhin die ältere Hardware im Verkauf geben, vielleicht aber zu einem günstigeren Preis? Und vor allem: Wie will Sony das bewerkstelligen, ohne den Markt zu fragmentieren?

Ähnliche Pläne ließ übrigens Konkurrent Microsoft vor kurzem verlauten. Demnach sei eine "Xbox Two" in nächster Zeit durchaus möglich.

Auch strebt Microsoft an, plattformübergreifendes Spielen mit allen Konsolen-Marken und PCs zu ermöglichen. Sony selbst antwortete darauf bereits überraschend offen für diese Pläne.

Der nächste große Wurf für Sony soll der Schritt in die Virtuelle Realität sein. Um eine umfassende Erfahrung für alle Spieler bieten zu können, soll PlayStation VR mit allen PS4-Spielen funktionieren.

Tags: Hardware   Rumor  

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