Wer ist eigentlich? #146: Irish aus Red Dead Redemption

von Frank Bartsch (03. April 2016)

Die Gerüchte um aktuelle Entwicklungsarbeiten an Red Dead Redemption 2 halten sich hartnäckig. Zeit, um über einen „schillernden“ Charakter aus John Marstons Abenteuer zu sprechen. Lernt Irish kennen!

Irish ist ein Halunke aus dem Bilderbuch. Es läuft ein krummes Ding im Wilden Westen? Dann hat der Ire mit großer Sicherheit seine Finger im Spiel.

Überraschung: Irish (zu deutsch: irisch) ist tatsächlich Ire und stammt vermutlich aus Dublin. Im Wilden Westen waren die Dinge eben oft recht einfach. Kennt ihr schon die Kumpels von Irish? Da wären unter anderem French und Welsh. Jetzt ratet mal, woher diese Figuren ursprünglich stammen.

Ihr trefft in Red Dead Redemption auf Irish, wenn ihr das Gebiet von Armadillo betretet. Er ist derjenige, der euch eine Gatling Gun besorgen kann. Angeblich kann nur Irish, unter anderem Waffenschieber, eine solche Maschine organisieren.

Doch bevor euch Irish unterstützt, müsst ihr ihn bei kleineren Gefälligkeiten unterstützen. Wobei das eigentlich das falsche Vokabular ist, denn ihr müsst, grob ausgedrückt, die komplette Drecksarbeit für diesen Säufer erledigen.

Sobald Arbeit oder Ärger am Horizont auftauchen ist Irish ganz schnell verschwunden. Ist die Luft wieder rein, so taucht der notorische Alkoholiker wieder auf und präsentiert stets eine andere Ausrede, weshalb er gerade nicht helfen konnte.

Vielleicht trägt er wegen dieser Unzuverlässigkeit in Mexiko den Namen „El Rato“, also „Ratte“.

Über Irishs Vergangenheit ist wenig bekannt, was durchaus daran liegt, dass der Gauner eher selten nüchterne Momente erlebt oder es einfach schwer ist zu unterscheiden, was an seinen Erzählungen wahr oder frei erfunden ist.

Er kam wie viele Glücksritter in das noch junge Amerika geschippert. Seine Mutter scheint noch zu leben, während sein Vater von einem Waliser umgebracht wurde, weshalb Irish Walisern grundsätzlich misstraut.

Irish schlug sich dann so durch und hielt sich mit Gaunereien über Wasser. In brenzligen Situationen sucht er gern das Weite oder versucht sich herauszureden. Bislang ist ihm das offenbar ganz gut gelungen.

Doch bald schon endet das Glück für Irish. Wenn ihr ihn nicht gerade zur Strecke gebracht habt, was das erste Mal in der Mission „Auf Shakys Boden“ möglich ist, tötet sich Irish selbst.

Es ist ein tragischer Unfall gewesen, der zu seinem Ableben führte. Irish hat sich nämlich nach Angaben der Zeitung „Blackwater Ledger“ in Thieves Landing auf einem Plumpsklo beim Entsichern seiner Waffe selbst erschossen.

Möglich, dass dieses tödliche Missgeschick nur dadurch passieren konnte, weil Irish seinen Cattleman Revolver nie im Holster trug, sondern ihn stets vorn im Hosenbund verwahrte.

Irish ist natürlich ein absoluter Stereotyp. Doch wer die Rockstar-Spiele kennt, weiß, dass die Entwickler sehr gern Klischees verwenden und durchaus noch weiter ausschmücken.

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Wer ist eigentlich Irish?

Erster Auftritt:

Besondere Merkmale:

  • beschafft besondere Waffen
  • ist stets betrunken
  • drückt sich vor Arbeit
  • nennt das ganze Spiel über nie seinen richtigen Namen

Weitere Auftritte

So viel zu Irish. Nächste Woche geht es bei Wer ist eigentlich? mit einem anderen Charakter weiter. Wer es wohl dieses Mal sein wird?

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

Dieses Video zu RDR schon gesehen?

Tags: Singleplayer   DLC   Multiplayer   Wer ist eigentlich  

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