Diablo 3: Bannwelle trifft auch prominente Streamer

von Frank Bartsch (31. März 2016)

Blizzard geht mal wieder gegen Schummelein in Diablo 3 und weiteren Spielen vor. Eine groß angelegte Bannwelle führte jetzt auch zum Ausschluss prominenter Streamer.

Blizzard hat eine neue Software gestartet, die Unregelmäßigkeiten in Diablo 3, Hearthstone und World of Warcraft aufdecken soll.

Dass Blizzard erneut stärker auf das Spielgeschehen achtet und dafür einen neuen Warden-Client gestartet hat, kündigte das Unternehmen bereits im Februar an.

Nun hat die Software zugeschlagen und Blizzard hat etliche Spieler gesperrt. Als Folge sind nach Aussage von Blizzard die Ranglisten von Diablo 3 nun "bereinigt".

Unter den gesperrten Spielern sind offenbar auch eine handvoll prominente Streamer, also Spieler, die sich gern beim Zocken zuschauen lassen. Besonders delikat ist, dass diese Streamer mitunter Geld damit verdienen, dass sie ihr Spielerlebnis teilen. Umso unschöner ist es, wenn diese Gamer mit unfairen Mitteln kämpfen.

Offenbar können einige Spieler der Versuchung nicht wiederstehen und nutzen Bots oder Software, um sich Vorteile im Spiel zu verschaffen. In Diablo 3 hat das besonders weitreichende Auswirkungen wegen des Paragon-Systems in den Ranglisten.

Mit zunehmendem Paragon-Level gewährt das Spiel einen immer größeren Bonus auf das Hauptattribut eines Charakters und damit vor allem den Schaden, den der gespielte Charakter austeilt.

Ob Blizzard nun weiter großangelegte Bannwellen fährt, oder grundsätzlich etwas am Spielsystem ändern wird, bleibt offen.

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Tags: Hacks   Singleplayer   Multiplayer   Twitch  

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