Titanfall 2: Mehr Entwickler, mehr Spiel, mehr von allem

von Micky Auer (04. April 2016)

Titanfall war sicherlich kein Fehlschlag, es wurde jedoch nicht der erhoffte große Wurf von Entwickler Respawn Entertainment. Dieser bereitet sich nun darauf vor, mit voller Kraft dem Nachfolger, nämlich Titanfall 2, den Schwung zu verpassen, den ein Spiel voller gigantischer Kampf-Mechs auch verdient.

Kristin Christopher von Respawn Entertainment gibt dazu im Interview mit der englischsprachigen Seite Develop Online genauer Auskunft. Das Studio wurde 2010 von Jason West und Vince Zampella gegründet. Die beiden Herren sind die führenden Köpfe hinter Call of Duty. Nach der Firmengründung konnten sie schnell ehemalige Kollegen des gemeinsamen vorherigen Arbeitgebers Infinity Ward um sich scharren. Jetzt, sechs Jahre später, hat sich die Firma etabliert und mit Titanfall im Hintergrund steht sie auch etwas stärker im Rampenlicht.

"Vor einer Weile haben wir Stig Asmussen rekrutiert. Er war zuvor bei Sony tätig und an der Entwicklung von God of War 3 beteiligt. Für uns wird er nun die Leitung eines neuen Entwicklungsprojekts übernehmen", erwähnt Christopher gegenüber Develop Online. "Noch ist das Team recht klein, aber sobald die Entwicklung losgeht, werden sich weitere Positionen öffnen. Ich rechne damit, dass wir noch 70 zusätzliche Leute einstellen werden, um die Entwicklung des Spiels zu unterstützen."

Ein so großes Rekrutierungsvorhaben für ein noch relativ junges Unternehmen weist darauf hin, dass hier etwas wirklich Großes entstehen soll. Dazu meint Christopher: "Nachdem wir ein Team zusammengetellt haben, das an Titanfall arbeiten sollte, gab es keinen Druck, noch mehr Leute einzustellen. Obwohl wir mit den Aufbauarbeiten für ein Team dennoch immer beschäftigt waren, kommt jetzt ein Jahr voller großer Aufgaben auf uns zu."

Und wozu der große Aufwand? Nun, an Titanfall haben cirka 70 Leute gearbeitet. Für den Nachfolger sind bereits 90 Leute am Start und es werden noch mehr. Das ist nicht weiter verwunderlich, soll doch die neue "Science Fiction"-Schlacht wesentlich mehr Inhalte bieten als noch der Vorgänger.

Wichtigster Punkt in der Entwicklung ist die Implementierung einer richtigen und vollwertigen Einzelspieler-Kampagne. Und in Zusammenarbeit mit Respawn Entertainment will das Medienunternehmen Lionsgate auch eine Fernsehserie zu Titanfall produzieren. Dass dafür insgesamt mehr Personal nötig ist, sollte soweit klar sein.

Wenn Titanfall 2 tatsächlich noch im Winter 2016 erscheinen soll, müssen sich Kristin Christopher und ihre Truppe jedoch mächtig ranhalten und die gewünschte Teamgröße schnellstens bewerkstelligen, ansonsten wird das nichts mehr mit dicken Mechs auf fernen Welten noch in diesem Jahr.

Tags: Science-Fiction   Singleplayer   Multiplayer  

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