Counter-Strike: Jetzt auf Android spielbar

von Micky Auer (18. April 2016)

Weg vom Monitor, weg von der Tastatur, weg vom hoffentlich kaum hörbar vor sich hin surrenden Rechner und hin zum Smartphone, um dort Counter-Strike zu zocken. Dank aktueller Technik für die Hosentasche absolut kein Problem mehr. Counter-Strike in seiner Software-Inkarnation mit der Versionsnummer 1.6 läuft problemllos auf einem Mobiltelefon, inklusive Serverunterstützung.

Zugegeben: Das Spiel hat schon einige Jahre auf dem Buckel, ist es doch schon seit dem Jahr 2000 im Rennen. Was damals relativ hohe technische Anforderungen hatte, ist heute für das Rechenzentrum für unterwegs keine großartige Herausforderung mehr. Und fraglich ist natürlich: Ist das die ideale Methode, das Spiel zu spielen? Vermutlich nicht. Funktioniert es trotzdem? Ja, tut es, wie das folgende Video beweist:

(Quelle: Youtube, Neloyow Aguilar)

Die Touch-Steuerung sieht zwar so aus, als könnte sie leicht für Frust sorgen, aber es handelt sich um Android. Daher kann es nicht allzu schwer sein, Peripherie anzuschließen, die besser für präzise Steuerung geeignet ist, als Tippen und Wischen auf einem Bildschirm.

Bei der gezeigten Version handelt es sich wohl tatsächlich um Counter-Strike 1.6, und nicht um eine eigens erstelle Mobile-Version oder einen Stream. Es ist wirklich das Spiel selbst, dass hier auf einem Smartphone läuft. Was die ganze Angelegenheit ein Stück beeindruckender macht ist der Umstand, dass dies die Arbeit einer einzigen Person ist, nämlich von Alibek Omarov. Hut ab, junger Mann!

Version 1.6 stellt die jüngste und voraussichtlich finale Version von Counter-Strike dar. Sie fasst alle anderen Versionsaktualisierungen zusammen. Neben tragbaren Schutzschilden für die Antitterroreinheit und neuen Waffen wird dadurch auch "In Game"-Werbung integriert.

Wenn ihr mal selbst ausprobieren wollt, wie sich Counter-Strike auf eurem Smartphone spielt, braucht ihr Version 1.6 in eurem Steam-Account, wegen einigen notwendigen Dateien. Alles andere, inklusive einer Anleitung (gute Englischkenntnisse vorausgesetzt), findet ihr auf der Seite Github:

Zur Weltelite werdet ihr mit Touch-Steuerung und kleinem Bildschirm vermutlich nicht aufsteigen, aber darum geht es auch gar nicht. Professionelle "Counter-Strike"-Spieler verlassen sich da eher auf feinste Hardware. Denn schließlich geht es bei den Turnieren um richtig viel Geld.

Solltet ihr euch schon mal darüber gewundert haben, warum euch das Blickfeld und die Waffenhaltung in Counter-Strike nicht ganz koscher vorkommen, könnte das daran liegen, dass ihr eigentlich aus dem Gesicht schießt.

Wenn euch nichts dergleichen stört, ist das kein Grund zu Sorge. Es gibt aber sehrwohl Anzeichen dafür, dass ihr zu viel Counter-Strike gespielt habt. 15 (augenzwinkernde) Zeichen dafür findet ihr hier.

Tags: Multiplayer   Koop-Modus   Hacks  

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