Call of Duty - Infinite Warfare: Trailer kassiert auf Youtube üble Kritiken und "Daumen runter"

von Marco Schabel (06. Mai 2016)

Auch in diesem Jahr werden Activision und seine Entwicklerstudios, diesmal ist Infinity Ward dran, einen neuen Teil der Call of Duty-Serie veröffentlichen. Der erste Trailer zu Call of Duty - Infinite Warfare scheint beim Publikum aber alles andere als gut anzukommen.

Am Montag veröffentlichte Activision den ersten Trailer zum kommenden Actionspiel im "Call of Duty-Kanal auf Youtube. Das Video-Portal, welches vor allem für seine, ähem, kultivierten und stets eloquenten Nutzer bekannt ist, bietet die Möglichkeit, Videos positiv oder negativ zu bewerten, also einen "Daumen hoch" (gefällt mir) oder "Daumen runter" (gefällt mir nicht) zu vergeben. Eine Funktion, die auch eben jener Trailer nutzt. Und wie es scheint, ist das Video überhaupt nicht gut bei den Zusehern angekommen.

Bereits vor einigen Tagen meldeten sich die Entwickler des Konkurrenten Battlefield 5 zu Wort und spotteten über den "Call of Duty - Infinite Warfare"-Trailer. Mit ihrer negativen Einstellung stehen sie aber nicht alleine da. Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Newws machten fast 440.000 Betrachter des Videos ihrem Ärger darüber mit einem Klick auf den nach unten gerichteten Daumen Luft. Gerade einmal knapp 200.000 fanden das Video dagegen gut.

Jetzt könntet ihr denken, dass es sich nur um die üblichen Reaktionen von jenen handelt, die die Serie ohnehin nicht ausstehen können. Das mag sein, doch das "Call of Duty - Infinite Warfare"-Video hat mehr "Daumen runter" erhalten als die Trailer aller vorherigen Spiele bis heute zusammen - mit bereits sehr deutlichem Abstand. Und das soll schon etwas heißen.

Auch abseits der Daumen auf Youtube ist das Thema Call of Duty - Infinite Warfare gegenwärtig ein Umstrittenes. Neben all den Negativ-Kommentaren in Foren, Kommentarbereichen und Tweets gibt es aber auch einen Lichtblick: Die Neuauflage von Call of Duty - Modern Warfare. Diese stößt auf eine breite Akzeptanz und sogar tatsächliche Freude. Bekanntlich erhaltet ihr die Neuauflage des beliebten Spiels jedoch nur, wenn ihr euch auch Call of Duty - Infinite Warfare kauft.

Und genau hier sieht auch Activision Grund zur Gelassenheit. Natürlich ist den Machern des Spiels die Ablehnung nicht entgangen, die vor allem auf dem Zukunftsszenario, dem jährlichen Erscheinen der Marke und dem offenbar wenig überzeugenden Videos fußt. Im Rahmen der Bekanntgabe der aktuellen Quartalsberichte äußerte sich Activisions Eric Hirshberg gegenüber dem englischsprachigen Magazin Dualshockers unbeeindruckt. Die Vorbestellerzahlen seien für das frühe Stadium des Spiels dennoch "stark" und aus Call of Duty - Black Ops 2, welches erstmals ein Zukunftsszenario bot und damals den Negativ-Rekord für den ersten Trailer hielt, habe sich im Anschluss auch einer der erfolgreichsten Teile der Reihe entwickelt.

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Call of Duty - Modern Warfare 1+2: Die Geschichte [SPOILER]

Für jene, die sich etwas Bodenständiges wünschten, habe Infinity Ward zudem den Klassiker Call of Duty - Modern Warfare neu aufgelegt. Zum Schluss betonte er, dass es keine Serie gäbe, in der nicht manchmal (so wie in diesem Fall) kreative Risiken eingegangen würden. Call of Duty - Infinite Warfare biete eine innovative Erfahrung für jene, die sie wollen. Alle anderen Käufer haben die Möglichkeit, Call of Duty - Modern Warfare zu spielen.

Call of Duty - Infinite Warfare erscheint voraussichtlich am 4. November für PC, Xbox One und PlayStation 4. Wie schon im Falle des Vorgängers sollen alle DLCs einen Monat lang zeitexklusiv für die Sony-Plattform erscheinen. Eine Rückkehr zum Weltkrieg (oder zumindest in die Gegenwart) scheint den Aussagen Hirshbergs zufolge aktuell nicht der Plan zu sein. Zumindest nicht, solange die Verkaufszahlen den Machern Recht geben.

Tags: Video   Multiplayer   Science-Fiction  

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