League of Legends: So wollen die Entwickler gegen abwesende Spieler vorgehen

von Dennis ter Horst (20. Mai 2016)

Ein großes Ärgernis in League of Legends ist es immer, wenn ein Spieler zu lange während einer Partie nicht anwesend ist. Entwickler Riot Games hat sich Gedanken gemacht und möchte euch nun die Möglichkeit geben, gegen solche Spieler vorzugehen. Achtung: Die folgende Methode ist bislang noch nicht verfügbar.

Gerade zu Beginn ist es öfters der Fall, dass eine Gruppe nur noch mit vier Leuten darsteht und dementsprechend stark im Nachteil ist. Für die benachteiligte Gruppe gibt es bald folgende Möglichkeit: So könnt ihr durch die Eingabe von "/remake" im Chat zu Beginn des Spiels die Runde beenden, ohne, dass ein Nachteil für euch oder die anderen Spieler dabei entsteht.

Dies ist jedoch erst dann möglich, wenn bis zur dritten Minute ein Spieler mindestens für 90 Sekunden als abwesend angezeigt wird. Darüber hinaus darf bis zu diesem Zeitpunkt kein "erstes Blut" geflossen sein. Dann können alle Spieler der benachteiligten Gruppe /remake in den Chat schreiben und somit eine Abstimmung starten. Tippen anschließend mindestens zwei Leute ebenfalls /remake in den Chat, wird die Runde beendet.

Anschließend wird einfach so getan, als hätte das abgebrochene Match niemals stattgefunden. Niemand verliert oder gewinnt Erfahrungspunkte und alles verbleibt auf dem Stand vor dem Start der Partie, so leagueoflegends.com. Nur der Spieler verliert "League Points (Liga-Punkte)", der entweder zu lange abwesend war oder das Spiel verlassen hat.

Zuletzt wird der bereits bestrafte Spieler als sogenannter "Leaver Buster" markiert. Innerhalb der Spielersuche wird jener dann mit einer niedrigeren Priorität behandelt. Diese "Auszeichnung" erhalten alle Spieler, die ein Spiel zu oft einfach verlassen oder zu lange abwesend sind.

In Amerika soll das Remake-Element übrigens mit der Aktualisierung 6.11 als Beta eingeführt werden. Riot Games möchte anschließend recht flott dafür sorgen, dass diese Abstimmungsfunktion weltweit funktioniert.

League of Legends ist kostenfrei für den PC erhältlich.

Innerhalb der "League of Legends"-Szene ist zurzeit viel los. So wurde ein bekannter Spieler von Riot Games gebannt, weil jener seine Mitspieler zu oft beleidigte.

Noch dazu hat sich Schalke dazu entschieden, eine eigene "League of Legends"-Truppe auf die Beine zu stellen.

Zudem werkelt der Mutterkonzern von League of Legends gemeinsam mit einem Kühlschrank-Hersteller an einer neuen Konsole.

Tags: Online-Zwang   Free 2 play   Multiplayer  

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