Dota 2: Spieler verpasst Geburt seines Sohnes, um Spiel zu gewinnen

von David Dieckmann (25. Mai 2016)

Ein Spieler in Valves MOBA Dota 2 hat scheinbar während einer Partie die Geburt seines Sohnes verpasst. Er wollte das Spiel lieber zuende spielen, anstatt die ersten Minuten im Leben seines Kindes mitzuerleben.

Dass einige Spieler vor allem in Online-Spielen wie World of Warcraft etwas überpassioniert sein können, ist kein Geheimnis. Ein Vater etwa ließ einst den WoW-Charakter seines Sohnes jagen, damit dieser mit dem Spielen aufhört. Der Steam-Nutzer "Wotd-" hat allerdings eine noch verrücktere Geschichte auf Lager - zumindest, sofern seinen Worten Glauben zu schenken ist. Denn um eine laufende Partie Dota 2 abzuschließen, ließ er offenbar seine Frau alleine, während sie den gemeinsamen Sohn entband.

Auf der englischsprachigen Seite 9Gag stellte ein Nutzer kürzlich einen Screenshot eines Chat-Verlaufes während einer Dota-Partie vor. Dort ist zu sehen, wie der betreffende Nutzer die anderen Spieler bittet, die Partie schnell zu beenden, da sein Sohn auf dem Weg ins Leben sei. "Leute, ich muss mich beeilen, meine Frau entbindet gerade, lasst uns das beenden", schreibt er etwa. Kurz danach: "Leuuuuute, ich verpasse die Geburt meines Sohnes".

Quelle: 9Gag.comQuelle: 9Gag.com

Die anderen Spieler weisen "Wotd-" darauf hin, dass die Geburt seines Sohnes wichtiger sei und er das Spiel verlassen soll. Daraufhin entgegnet er, dass sein Sohn die Lage sicher verstehe. Eine laufende Dota-Partie zu verlassen, sperrt den Spieler für einige Minuten und sorgt unter Umständen dafür, dass er einige Partien im sogenannten "Low Priority Pool" spielen muss. Das bedeutet, dass er nur mit Spielern spielen darf, die sich ebenfalls eines Vergehens schuldig gemacht haben. Solche Spiele sind oft mit überaus unfreundlichen Menschen bevölkert. Die meisten Spieler versuchen daher, nach Möglichkeit nicht in diesem Pool zu landen.

Die betreffende Dota-Partie existiert übrigens wirklich. Auf dem Portal Dotabuff ist sie zu finden. Wie sich zeigt, hat das Team des vermeintlichen Vaters die insgesamt 51 Minuten lange Partie verloren. "Wodt-" kann also nicht einmal auf einen Sieg zurückblicken. Ob der Spieler wirklich die Geburt seines Sohnes wegen eines Dota-Spiels verpasst hat, ist aktuell nicht belegbar. Spieletipps hat versucht, Kontakt zu "Wotd-" aufzunehmen - bislang allerdings ohne Erfolg.

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Tags: Multiplayer   Fun  

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