Neuer Top-Prozessor von Intel kostet fast 2.000 Euro

von Sören Wetterau (31. Mai 2016)

Auf der Hardwaremesse Computex präsentiert der Halbleiter-Hersteller Intel Corporation zurzeit seine neuen Prozessoren, wie die englischsprachige Website Engadget berichtet. Das Highlight? Der Intel Core i7 6950X, der das neue Topmodell der Reihe und zugleich der erste Desktop-Prozessor der Firma mit zehn Kernen ist.

Jeder Kern ist 3 GHz schnell, kann aber auf bis 3,5 GHz steigen. Zusätzlich unterstützt der neue Prozessor Intels Technik "Turbo Boost 3.0" und ein unabhängiges Übertakten pro einzelnem Kern. Laut dem Hersteller ist der i7 6950X die bislang schnellste Desktop-CPU, die es demnächst zu kaufen gibt. Dabei müsst ihr jedoch verdammt tief in die Taschen greifen: In den USA kostet der Prozessor voraussichtlich 1.723 Dollar (mehr als 1.500 Euro). In Europa könnte die CPU sogar für bis zu 2.000 Euro auf den Markt kommen.

Ein saftiger Preis für den ihr jedoch auch einen äußerst potenten Prozessor erhaltet. Laut Intel ist der i7 6950X bei 3D-Aufgaben doppelt so schnell wie der i7 6700K und 35 Prozent schneller als der i7-5960X. Vor allem für Spieler, die in 4K-Auflösungen spielen und dies zugleich über Twitch in 1080p streamen, lohnt sich der 10-Kern-Prozessor, der in dieser Konstellation ungefähr 25 Prozent schneller ist als der i7-5960X.

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Wem fast 2.000 Euro zu teuer sind, der kann alternativ auch zu anderen neuen Prozessoren greifen. Zur Auswahl steht die Acht-Kern-CPU i7-6900K für rund 1.100 Dollar (knapp unter 1.000 Euro) und die Sechs-Kern-CPU-Varianten i7-6850K und i7-6800K für rund 620 beziehungsweise 440 Dollar (cirka 560 und 400 Euro). Zusammen mit den neuen Nvidia-Grafikkarten könntet ihr euch einen PC für etliche hundert Euro zusammenstellen, der für sämtliche Herausforderungen gewappnet ist.

Wem das alles zu teuer ist, der kann sich alternativ auch für gut 500 Euro schon einen ordentlichen Spiele-PC zusammenstellen. Auf die vermeintlich schönste Spielegrafik der Welt in flüssiger Bildwiederholrate müsst ihr dann aber vermutlich verzichten.

Tags: Hardware  

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