Für diesen VR-Shooter braucht ihr eine Lagerhalle

von Daniel Kirschey (08. Juni 2016)

(Bildquelle: Zero Latency)

Warum Lasertag spielen, wenn ihr komplett in eine virtuelle Welt versinken könnt? Das hat sich wohl die japanische Firma Sega auch gedacht und will mit der VR-Firma Zero Latency ein "Virtual Reality"-Center in Tokio eröffnen, wie das englischsprachige Magazin Financial Review berichtet.

Doch um was handelt es sich bei diesem VR-Center genau? Im Grunde ist das eine Lagerhalle, in der sich Spieler frei bewegen können, VR-Brillen und Plastikwaffen tragen und beispielsweise gegen Zombiehorden kämpfen. Ähnlich also wie besagte Lasertag-Veranstaltungen. Jedoch mit dem großen Unterschied, dass ihr dabei VR-Brillen tragt und ihr statt gegen andere Mitspieler gegen virtuelle Gegner kämpft.

Zero Latency ist ein aus Australien stammendes "Start-Up"-Unternehmen, das eine eigene VR-Technik für die Zombiehatz entwickelt hat. Zusammen mit Sega will das Unternehmen nun den nächsten Schritt gehen. Das besondere an der VR-Technik der Firma ist, dass sich Spieler beispielsweise im Gegensatz zur HTC Vive vollkommen frei im Raum bewegen können, da der benötigte PC auf dem Rücken gertagen wird - ähnlich, wie erst vor kurzem MSI einen Rucksack-PC vorstellte. Durch die Bewegungsfreheit können die Spieler in einer großen Halle herumwetzen, wie sie wollen.

Hindernisse und Zombies existieren zwar nur in der virtuellen Realität, dafür sehen Spieler andere Spieler als Avatare. Die sogenannte Immersion ist wohl ein großer Vorteil gegenüber Lasertag-Hallen. Wie es mit der Technik weitergeht und ob sie möglicherweise auch nach Deutschland kommt, bleibt abzuwarten.

Tags: Virtual Reality  

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