The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Darum spielt ihr einen männlichen Link - und nicht Zelda

von Marco Schabel (15. Juni 2016)

Am Dienstag hat Nintendo erstmals eine ganze Menge Details und Spielszenen zum neuen The Legend of Zelda - Breath of the Wild für die Wii U und das Spielsystem Nintendo NX bekannt gegeben. Dazu gehören auch Details zur Entscheidung, erneut einen männlichen Link zum Hauptdarsteller zu machen und nicht etwa Linkle oder gar Zelda. Geteilt hat diese Details Serienproduzent Eiji Aonuma in Interviews mit dem englischsprachigen Magazin Kotaku.

Demnach verkündete der „The Legend of Zelda - Breath of the Wild“-Entwickler, dass Link von Anfang an ein Junge sein sollte. Gerüchte, dass ihr erstmals einen weiblichen Charakter spielen könnt, die vor allem nach der Veröffentlichung des ersten Trailers 2014 aufkamen, seien demnach unabsichtlich angeheizt worden. Damals hatte sich Aonuma nicht klar zu den Nachfragen geäußert, nachdem Link im Trailer eher feminin wirkte. „Meine Intention dabei war klarzustellen, dass das Spiel noch nicht fertig ist und es Änderungen geben kann, aber nicht die Leute glauben zu lassen, dass Link weiblich ist“, so Aonuma.

Als Grund, warum Link niemals weiblich sein sollte, gab er an, dass dies zu Problemen mit dem Triforce geführt hätte. Ganon, Zelda und Link würden je einen Teil dieses ikonischen Symbols vertreten und Zelda sei bereits weiblich. Aus diesem Grund hätte es sich falsch angefühlt, Links Geschlecht zu ändern. Allerdings gab es durchaus Pläne, The Legend of Zelda - Breath of the Wild mit einem weiblichen Hauptcharakter zu versehen.

Wie Aonuma einräumte, gab es innerhalb von Nintendo Diskussionen, den Spielern dennoch einen zusätzlichen weiblichen Charakter zur Auswahl zu stellen: Zelda selbst. Die schlagfertige Prinzessin Hyrules und Namensgeberin der Serie wäre demnach die leichteste Lösung gewesen, wenn es denn schon eine weibliche Option geben sollte. Aber auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt - ebenfalls aufgrund des Triforce.

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Die Zelda-Reihe im Überblick

„Wenn wir Prinzessin Zelda als kämpfende Protagonistin haben“, so Eiji Aonuma weiter, „was macht dann Link? Unter Berücksichtigung dieser Frage und auch der Balance des Triforce, haben wir gedacht es wäre das Beste, zur originalen Rollenverteilung zurückzukehren.“ Auch wenn es so klingt, als würde es auch in Zukunft keine Linkle oder spielbare Zelda in einem Hauptteil geben (immerhin bleiben diese Bedenken auch in Zukunft bestehen), solltet ihr die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht muss ja auch Link einmal gerettet werden und Zelda (alias Shiek) kann durchaus kämpfen.

Immerhin führten diese Überlegungen aber dazu, dass das „Nintendo 3DS“-Spiel Hyrule Warriors - Legends mit einer weiblichen Version von Link versehen wurde: Linkle. The Legend of Zelda - Breath of the Wild erscheint voraussichtlich 2017 für Wii U und Nintendo NX.

Tags: Eiji Aonuma   E3 2016   Fantasy  

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