Counter-Strike - Global Offensive: Betrugsskandal um zwei Youtuber

von Sören Wetterau (06. Juli 2016)

Counter-Strike - Global Offensive kommt nicht zur Ruhe: Der Youtube-Kanal h3h3 erhebt in einem aktuellen Video schwere Betrugsvorwürfe gegen die beiden Counter-Strike-Spieler "Tmartn" und "ProSyndicate", die ebenfalls auf Youtube bekannt sind.

In dem über dreizehn Minuten langen Video wirft h3h3 den beiden Personen vor, dass sie ihre Zuschauer wissentlich ausgenutzt und betrogen haben. Im Mittelpunkt der Debatte steht wieder einmal das Glücksspiel, für dessen Duldung Valve zuletzt verklagt wurde.

(Quelle: Youtube, h3h3Productions)

Trevor "Tmartn" Martin und Tom "ProSyndicate" Cassel haben in zahlreichen Videos an Glücksspielen auf einer solchen Website teilgenommen. Ihren Aussagen nach haben sie sich rein zufällig für diese spezielle Website entschieden. Dies ist laut den Behauptungen des Moderators von h3h3 nicht der Fall.

Als Beweis liefert er Gründungsdokumente und Handelsregistereinträge, die beweisen sollen, dass die beiden Youtuber Inhaber der "Skin-Lotterie" sind. Dies wäre ein klarer Verstoß gegen die Richtlinien des Videodienstes, da Produktbewerbung ohne Kenneichnung nicht erlaubt ist.

Sowohl Martin, als auch Cassel hätten auf Nachfrage behauptet, dass die Website erst nach der Produktion der ersten Videos von ihnen gekauft wurde. Sollten die Dokumente seitens h3h3 echt sein, dann wäre dem nicht so und die beiden Youtuber hätten ziemlich eindeutig ihre Zuschauer betrogen. Nicht nur innerhalb der Videos, sondern auch in manipulierten Beschreibungstexten und in Form von Löschen bestimmter Beiträge, so die Vorwürfe weiter.

Ob die in den Videos gezeigten Gewinne manipuliert wurden, lässt sich laut h3h3 nicht eindeutig feststellen. Dies sei jedoch zweitrangig, da sowohl Martin, als auch Cassell Inhaber der Seite sind und das Geld so oder so wieder in ihre Firma fließt.

Tom Cassel hat sich auf Twitter mittlerweile für die Aktion entschuldigt und verspricht, dass er in Zukunft transparenter in den Videos agieren möchte.

Ob den beiden Beschuldigten entsprechende Konsequenzen drohen, ist unklar. Der Youtube-Kanal h3h3 gibt unterdessen auch Entwickler Valve eine Teilschuld. Die Verantwortlichen dort ließen bislang bei Kritik lediglich verlauten, dass die Kisten in Counter-Strike - Global Offensive lediglich zufällige Waffenskins enthalten, die keinen spielerischen Einfluss besitzen. Aufgrunddessen würden die Spieler niemals um "Geld" spielen.

Hierbei, so das Video von h3h3 weiter, wendet Valve jedoch den Blick von Drittanbieter-Seiten ab. Die Betreiber solch dubioser Seiten generieren mehrere tausend US-Dollar pro Monat, teilweise sogar mit Minderjährigen, obwohl dies verboten ist. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist wohl noch nicht gesprochen.

Tags: Video  

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