Pokémon Go: Anwohner bewerfen Spieler mit Eiern und Wasserbomben

von Daniel Kirschey (14. Juli 2016)

(Bildquelle: Sydneys "Pokémon Go"-Facebook-Gruppe)

Erst seit gestern ist Pokémon Go auch endlich in Deutschland erhältlich. Noch gibt es keine Aufregung darüber, dass "Pokémon Go"-Spieler nächtens durch die Straßen ziehen oder öffentliche Parks befüllen. Dass Menschenmassen an Spielern von Pokémon Go jedoch auch nerven können, zeigt beispielsweise die News "Pokémon Go: Das passiert, wenn dein Haus eine Arena wird".

Da ist es inzwischen auch nicht verwunderlich, dass Anwohner von Parks langsam zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um die Masse an "Pokémon Go"-Spielern zu zerstreuen. So ist es im australischen Peg Paterson Park in Rhodes dazu gekommen, dass Anwohner die Spieler nachts mit Wasserbomben und Eiern beworfen haben.

Grund dafür ist, dass sich in dem Park teilweise bis zu 1.000 Spieler versammeln und es so auch zu Ruhestörungen und Müllbergen kommt. Der Park ist deshalb so beliebt, da sich in direkter Nähe drei Pokéstops befinden, wie Buzzfeed berichtet. Mittlerweile haben die Anwohner sogar schon die Polizei gerufen, die versuchte, die Massen mithilfe von Bußgeldern zum Verlassen des Parks zu bringen.

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("Spieler von Pokémon Go wurden in Rhodes von Anwohnern mit Wasserbomben beworfen. Man wartet auf die Rache der Nerds.")

Sydneys "Pokémon Go"-Facebook-Gruppe nimmt sich nun auf positive Weise organisatorischen Aspekten an und hat beispielsweise schon eine Gruppe daran gehindert mit Megafonen den Park zu belagern. Dabei sind die Forderungen der Anwohner nur verständlich: Gerne können die Spieler den Park nutzen, doch solle dabei auf die Bewohner der umliegenden Häuser Rücksicht genommen und Müll entsorgt werden.

Die Stadt hat bereits mehr Müllmänner und "Ranger" für den Hotspot abgestellt, damit es in nächster Zeit angenehmer für alle Beteiligten ist.

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Tags: Fun  

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