"Karping": Karpador trollt in Pokémon Go

von Frank Bartsch (25. Juli 2016)

"Karping" ist ein Trend in Pokémon Go. Warum ein japsender Fisch die App so durcheinander bringt? Lest selbst.

Es häufen sich Sichtungen, dass das Pokémon Karpador bei Arenen zurückgelassen wird, um diese zu verteidigen. Für diejenigen, die nur "Bahnhof verstehen" sei folgendes dazu erklärt.

Damit ihr auch einen Karpador fangen könnt, solltet ihr eure Pokébälle auch effektiv werfen können.

Arenen sind Schauplätze für Kämpfe. Könnt ihr eine Arena erobern, so sichert ihr diese für euer Team. Ihr lasst anschließend eine Wache dort, die diesen eroberten Stützpunkt verteidigt. Es sollte also schon ein starkes Pokémon aus eurem Fundus sein, das Angreifer auch abwehren kann.

Es häufen sich allerdings Sichtungen, dass die Spieler nach einer erfolgreichen Eroberung das Pokémon Karpador als Wache hinterlassen. Karpador ist allerdings eines der schwächsten Pokémon - was sollte ein nach Luft schnappender Fisch auch groß ausrichten können? Es ist also extrem wahrscheinlich, dass die erst frisch eroberte Arena wieder an den nächsten Spieler geht.

Da diese karpfenähnlichen Pokémon nun bereits massenweise als Wachen gesichtet wurden, reagieren die Spieler und äußern über verschiedene Kanäle ihre Verwunderung. Ist das etwa eine Falle? Wollen die Gewinner so die Besiegten verhöhnen? Hat einer dieses Pokémon vielleicht aus Versehen dort gelassen? Oder möchten einige Spieler einfach nur die Welt brennen sehen?

Hier ein paar Reaktionen:

(Ich fasse es nicht, dass ich um 0.21 Uhr draußen bin und um eine Arena kämpfe, weil hier jemand nur ein Karpador als Wache aufgestellt hat. Kommt mir wie eine Falle vor.)

(Wenn man ein 10 CP Karpador an einer Arena hinterlässt: Es geht nicht darum, eine Arena zu halten, sondern eine Botschaft zu hinterlassen.)

(Habe mein Karpador gestern an einer Arena zurückgelassen. Hält sich immer noch standhaft.)

(Wenn ein Karpador ein Arena-Leiter sein kann, was hält dich dann noch davo ab, all deine Träume zu verwirklichen?)

Wie lange sich dieses "Karping" (abgeleitet aus dem Englischen "Karp" für "Karpfen") in der Applikation noch hält, ist ungewiss.

Übrigens hat ein Spieler bereits alle verfügbaren Pokémon in Pokémon Go geschnappt. Allerdings fällt der Spielspaß dann auch ab einem gewissen Level in Pokémon Go nicht mehr so toll aus. Vielleicht erlauben sich daher nun viele Spieler einen Spaß durch das "Karping"?

Tags: Multiplayer   Online-Zwang   Singleplayer   Free 2 play  

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