Pokémon Go: Spieler fordern und erhalten Rückerstattungen nach der jüngsten Aktualisierung

von Marco Schabel (02. August 2016)

Am Wochenende hat das für Pokémon Go verantwortliche Entwicklerstudio Niantic eine PGO-Aktualisierung für die populäre „Augmented Reality“-App veröffentlicht und zeitgleich dafür gesorgt, dass Dienste wie Pokévision euch nicht weiter sagen können, wo ihr welche Taschenmonster findet. Viele Spieler, insbesondere in den Vereinigten Staaten, sind davon nicht gerade angetan und fordern nun das für Pokémon Go ausgegebene Geld zurück. Mit Erfolg.

Durch die Aktualisierung und die einstweiligen Verfügungen für "Pokémon Go Karten"-Dienste ist es für „Pokémon Go“-Spieler nun recht schwer einschätzen zu können, wo sich welche Pokémon befinden und wie weit diese entfernt sind, da auch die Tatzen unter den entsprechenden Symbolen entfernt wurden. Aus diesem Grund haben viele Nutzer begonnen, das Geld für ihre im Spiel getätigten Käufe zurück zu verlangen, wie das englischsprachige Magazin Kotaku berichtet. In einem ebenfalls englischsprachigen Reddit-Thread werden die Ergebnisse dieser Bemühungen geteilt.

Und wie sich dort zeigt, hatten einige Spieler sowohl auf Google Play als auch auf iTunes Erfolg. Hauptargument der erfolgreichen „Pokémon Go“-Spieler war, dass sie gekaufte Gegenstände wie Rauch nicht verwenden können, wenn es kein funktionierendes „Tracking“-System gibt. Obwohl beide Dienste normalerweise eine geringe Toleranz für Rückforderungen nach einem gewissen Zeitraum haben, sollen auch Spieler, die ihre Gegenstände vor Wochen gekauft haben, Erfolg gehabt haben, wenn sie direkt mit dem Kundenservice gesprochen haben. Einige behaupten sogar, ihre PokéCoins behalten zu haben, trotz Rückerstattung.

Wie Niantic selbst auf die erzürnten „Pokémon Go“-Spieler und die geringeren Einnahmen reagiert, ist derweil noch unklar. Bereits in der Vergangenheit gab es einige Kritik am Unternehmen. So gab es trotz vieler Probleme mit Pokémon Go zuletzt eine Aktualisierung, die lediglich die Schriftgrößen angepasst hat. Ein Grund, warum Pokémon Go seinen Zenit vielleicht schon überschritten hat.

Tags: Free 2 play   Multiplayer   Update  

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