Pokémon Go: Niantic dementiert Berichte über ein angeblich verschenktes Arktos

von Marco Schabel (03. August 2016)

Am Dienstag schien endlich der Startschuss für die bislang noch nicht in Pokémon Go fangbaren legendären Pokémon gefallen, denn erstmals gab es Berichte, dass Spieler im amerikanischen Ohio tatsächlich ein Arktos in ihrem „Pokémon Go“-Team vorfanden und damit Arenen bewachten. Wie es hieß, soll dieses legendäre Pokémon von den „Pokémon Go“-Entwicklern selbst vergeben worden sein. Wie Niantic jedoch laut dem englischsprachigen Magazin Geek behauptet, entspricht dies nicht der Wahrheit.

Nein, ihr könnt auch weiterhin weder Arktos, noch Zapdos, Lavados, Ditto, Mew oder Mewtu auf normalem Wege in Pokémon Go sehen oder fangen. Das liegt daran, dass Niantic diese legendären Pokémon schlichtweg noch gar nicht tatsächlich in das Spiel integriert hat. Dennoch behauptete speziell ein Spieler aus Ohio, dass Niantic ihm ein Arktos als Entschuldigung übergeben habe und löste eine große Debatte aus. Dass die Geschichte ein gewaltiges Loch hat, ist jetzt allerdings klar.

Wie ein Repräsentant von Niantic gegenüber Geek zu verstehen gibt, ist dieses Arktos keinesfalls von den Entwicklern vergeben worden. Es sei entweder so, dass es sich bei diesen Behauptungen und vor allem den Bildern um reine Fälschungen handelt, oder aber jemand hat den Programmcode von Pokémon Go verändert, um sich ein Arktos zu sichern. Niantic schaue sich die Sache noch immer an und könne keine klare Antwort auf die Frage geben, was davon letztendlich der Fall ist.

Als dritte Option wäre natürlich möglich, dass der Spieler in Wahrheit Opfer eines neuen „Pokémon Go“-Fehlers wurde, der eure gefangenen Pokémon gegen zufällige andere Taschenmonster austauscht. Fest steht jedoch, dass ihr auch weiter warten müsst, bis ihr euren Pokédex komplettieren könnt. Zumindest abgesehen von den drei „Pokémon Go“-Taschenmonstern, die es lediglich auf bestimmten Kontinenten gibt. Namentlich sind das Tauros (Amerika), Kangama (Australien) und Porenta (Asien). Ein deutscher Spieler hat aber immerhin alle 142 bislang verfügbaren Pokémon in Pokémon Go gefangen.

Tags: Free 2 play   Hacks   Multiplayer   Rumor   Online-Zwang  

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