Pokémon Go: Twitch sperrt mogelnde Spieler

von Matthias Kreienbrink (09. August 2016)

Der Sinn hinter Pokémon Go ist eigentlich, dass ihr das Haus verlässt und auf kleine Reisen geht, um ganz verschiedene Pokémon zu fangen. Denn in der Nähe von einem Gewässer lassen sich etwa andere Pokémon fangen als in der Nähe von Bahnschienen oder mitten in einer Großstadt. Doch einige Twitch-Spieler verdrehen dieses Spielprinzip und fangen alle Pokémon von ihrem PC aus.

Wenn ihr genau wissen wollt, welche Pokémon ihr wo fangen könnt, empfehlen wir euch die OpenPokeMaps. Mehr im Video.

Mit GPS-Hacks schaffen es Spieler, ihren Standort zu manipulieren und so in sekundenschnelle über den gesamten Globus zu springen und dadurch ganz unterschiedliche und auch seltene Pokémon fangen. Dabei handelt es sich um einen Mechanismus, den Niantic ausdrücklich verbietet - dies könnt ihr selbst in den Richtlinien von Niantic nachlesen.

Twitch hat nun bekannt gegeben, dass dieses Verhalten auf Twitch nicht mehr gedulded wird. Laut der Stellungnahme im Twitch-Blog werden Kanäle, die bei diesem Vergehen erwischt werden, mit einem "Strike" bestraft. Üblicherweise werden Kanäle nach dem zweiten Strike mit einer 24-stündigen Sperre belegt, beim dritten Strike dann sogar für immer gebannt. Spieler, die es sich zu einfach machen wollen, sollten also lieber ihre Finger von Twitch lassen.

Erst kürzlich musste ein Spieler, und dazu auch noch Olympionik, voll Schrecken seine Handy-Rechnung lesen, denn laut dieser sollte er 4.500 Euro zahlen - weil er Pokémon Go gespielt hat.

Solltet ihr aufgrund der nach dem Update auftretenden Bugs Geld verloren haben, verraten wir euch, wie ihr das in Pokémon Go investierte Geld zurück bekommen könnt.

Tags: Free 2 play   Online-Zwang   Twitch  

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