Spionage-Gefahr: Volkswagen und weitere Konzerne verbieten Pokémon Go für Angestellte

von Frank Bartsch (15. August 2016)

Volkswagen und weitere, deutsche Konzerne verbieten das Spielen von Pokémon Go am Arbeitsplatz. Den Verantwortlichen geht es bei dem Verbot allerdings weniger um die Produktivität, die durch das Zocken leiden könnte, sondern die Funktionen der App und den Arbeitsschutz.

Pokémon Go greift nämlich auf die Kamera und die Standortdaten des eingesetzten Smartphones oder Tablets zu. Für Unternehmen, die mit sensiblen Daten umgehen also eine große Gefahr.

Volkswagen hat daher 70.000 Angestellte informiert, dass Pokémon Go während der Arbeitszeit tabu ist, wie Golem.de berichtet.

Neben der Tatsache, dass Pokémon Go die Funktionen der Geräte nutzt, steht aber auch der Arbeitsschutz im Vordergrund. Immerhin lenkt das Spielen doch von der Arbeit ab und führt zu mangelnder Aufmerksamkeit. Offenbar reagiert der Großteil der Mannschaft mit Verständnis auf diese Vorgabe.

Doch nicht nur bei Volkswagen gibt es ein Verbot von Pokémon Go. Auch Evonik und Thyssen Krupp thematisieren die Applikation innerhalb der Konzerne und untersagen ausdrücklich die Nutzung des Spiels während der Arbeitszeit.

In den Vereinigten Staaten sind Spieler von Pokémon Go immerhin so abgelenkt gewesen, dass sie beim Spielen in einen Abgrund stürzten.

Übrigens hat der Iran Pokémon Go ebenfalls wegen der drohenden Spionage-Gefahr verbieten lassen.

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Tags: Singleplayer   Online-Zwang   Free 2 play   Multiplayer  

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