Pokémon Go: Erste Bannwelle und französischer Bürgermeister verbietet Pokémon

von Frank Bartsch (18. August 2016)

Niantic macht in Bezug auf Schummler in Pokémon Go Ernst. Auf Reddit hat ein Nutzer ein Anschreiben geteilt, dass Niantic Labs verschickt hat, um über die Sperrung zu informieren.

Bildquelle: Reddit / Nutzer zslayer89Bildquelle: Reddit / Nutzer zslayer89

Im Netz gibt es schon Reaktionen auf diese Information. Einige Spieler beschweren sich ebenfalls die Nachricht erhalten zu haben, obwohl sie ohne verbotene Hilfsmittel spielen würden. Das hat Niantic Labs bedacht, da sie die Spieler, die sich unberechtigt gesperrt fühlen dazu auffordern, Daten zum Spielverhalten zurückzusenden.

Andere Spieler berichten, dass sie trotz der Benachrichtigung ohne Beeinträchtigung weiterspielen können. Es häufen sich auch Fragen, ob Sperren drohen, wenn Dienste, wie Open Poké Apps genutzt wurden, bevor Niantic Labs die Dienste verboten hat. Trotz der offenen Fragen wird deutlich, dass die Entwickler Ernst machen und versuchen das Spielen fair zu halten.

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Pokémon Go - Pokémon finden sich an den ungewöhnlichsten Orten

Unterdessen fühlen sich die Einwohner des französichen Dorfes Bressolles durch Pokémon Go belästigt. Der Bürgermeister fordert nun, dass sämtliche virtuellen Pokémon aus der Gemeinde verschwinden.

Fabrice Beauvois, Bürgermeister von Bressolles, nahe Lyon, hat Niantic Labs angeschrieben, um die "anarchische Ansiedlung" der Pokémon in seiner Gemeinde rückgängig zu machen, wie das englischsprachige Magazin Big Story berichtet.

Der Provinzpolitiker bemängelt, dass Niantic Labs die Pokémon ohne vorherige Rücksprache einfach so im Dorf angesiedelt hätte. Durch die Existenz der Pokémon würden die Menschen sich nicht mehr auf die Realität konzentrieren können.

Dieser Aufmerksamkeitsverlust führe zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Zudem würden sich vorrangig in den Abendstunden Gruppen bilden, um auf die Jagd nach Pokémon zu gehen, was das Sicherheitsempfinden in dem 800-Seelen-Dorf beeinträchtige.

Noch hat Niantic Labs nicht auf das Anliegen reagiert. Das Unternehmen hat allerdings in der Vergangenheit schon Pokémon von sensiblen Orten, wie dem amerikanischen Holocaust-Museum oder Japans Hiroshima Peace Memorial Park entfernt.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Free 2 play   Politik  

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