Oculus Rift: Zenimax zeigt Diebstahl geistigen Eigentums an

von Frank Bartsch (26. August 2016)

Ein Streit zwischen den Unternehmen Zenimax (The Elder Scrolls Online) und Oculus VR spitzt sich zu. Zenimax verklagt den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Der Vorwurf: Diebstahl geistigen Eigentums.

Bereits 2014 hatte Zenimax Vorwürfe gegenüber Oculus VR erhoben, dass wichtige Dokumente entwendet worden, bei denen es sich um Pläne für Virtual Reality handelte. 2013 soll John Carmack mit seinem Wechsel von Zenimax zu Oculus VR die brisanten Dokumente einfach mitgenommen haben.

Die Technik hinter Oculus Rift basiert demnach auf dem Wissen von Zenimax. Eine Einigung außerhalb der Öffentlichkeit ist fehlgeschlagen, spätestens als Facebook Oculus VR gekauft hatte.

Zenimax schaltet daher jetzt Anwälte ein und verklagt Oculus VR. Einem Bericht des englischsprachigen Magazins Gameinformer zu Folge, werfen die Anwälte von Zenimax Luckey Palmer, dem Chef von Oculus VR, ebenfalls Betrügerei vor.

Dieser behauptete einst, dass Oculus Rift auf seinen eigenen Kenntnissen basiere, die er sich selbst angeeignet hätte. Zenimax lässt dazu verkünden: "Diese Geschichte ist schlichtweg falsch: Luckey fehlte das Training, die Expertise, die Ressourcen und das Know-How, um eine kommerziell einsetzbare VR-Technologie zu bauen. Seine Programmierkenntnisse waren rudimentär und er nutzte stets den Code und auch Spiele von Zenimax, um seinen VR-Prototyp zu demonstrieren."

Oculus VR hat sich zu den schweren Vorwürfen geäußert und bezeichnet diese als "einseitig" dargestellt. Die Gerichte müssen nun klären, wie die Zukunft der VR-Brille aussieht.

Virtual Reality ist DER Trend in der Videospielbranche. Die großen Branchenmessen E3 und gamescom standen im Zeichen von Virtual Reality.

Tags: Hardware   Politik   Virtual Reality   John Carmack  

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