Dead or Alive VR: Wie aus einem Kampfspiel sexuelle Belästigung wird

von Frank Bartsch (30. August 2016)

Die Spielreihe "Dead or Alive" provoziert schon seit langem mit den zur Schau gestellten Reizen der virtuellen Heldinnen. Die aktuelle Iteration Dead or Alive Xtreme 3 geht, vor allem mit der Anbindung an Virtual Reality, einen Schritt weiter.

(Quelle: Youtube, Gamer Ne JP)

Während Dead or Alive im Jahr 1996 ein überzeugendes Kampfsystem bot, fiel schon damals die sexualisierte Darstellung der weiblichen Kämpfer auf. Die folgenden Spiele der Reihe trieben dies noch weiter voran und bald prägte Dead or Alive den Begriff "Brustphysik".

Die Serienableger "Extreme" konzentrierten sich neben Beachvolleyball darauf, die virtuellen Damen möglichst leicht bekleidet in Szene zu setzen. Dead or Alive Xtreme 3 setzt dem nun noch einen drauf. Das Spiel erscheint in Japan für PlayStation VR. Das obige Video zeigt, wie die Tests damit ablaufen.

Der Spieler kann die Spielfiguren antatschen, die dies in der Regel empört (es folgt kein eingesetzter Fußfeger). Das Video sorgt für Aufsehen und wirft die Frage auf, wie weit Videospiele diesbezüglich gehen sollten.

Darf sexuelle Belästigung in spielerischer Art und Weise verharmlost werden? Ist Dead or Alive Xtreme 3 verwerflicher, als ein GTA 5, in dem ihr im Minutentakt virtuelle Personen um die Ecke bringt? Wo zieht ihr persönlich die Grenze?

Eure Meinung interessiert uns sehr. Teilt eure Gedanken gern in den Kommentaren!

Tags: Singleplayer   Video   Virtual Reality  

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