Pokémon Go: Kumpel-System veröffentlicht - Sperrung für einige Handys

von Marco Schabel (12. September 2016)

Auch mit mehr als 500 Millionen Downloads im Rücken versorgt „Pokémon Go“-Entwickler Niantic natürlich weiterhin mit Aktualisierungen. Dazu gehören auch neue Funktionen, die das Spielerlebnis verbessern sollen, wie das vor einigen Tagen offiziell bestätigte Kumpel-System für Pokémon Go. Mit der neuesten Aktualisierung, die an diesem Wochenende für Android und iOS veröffentlicht wurde, hat jetzt genau dieses System Einzug gehalten. Außerdem hat sich Niantic dazu entschlossen, gerootete Handys, also jene, die mit gewissen Programmen und Tricks die Sperren des Smartphones umgehen, künftig nicht mehr zu unterstützen.

Bald erscheint das Zubehör Pokémon Go Plus. Wie es funktioniert, zeigt das Video.

Wie Entwickler Niantic auf der englischsprachigen „Pokémon Go“-Seite bekannt gab, wird die Aktualisierung, die auf Android die Versionsnummer 0.37.0 und auf iOS die Nummer 1.07.0 trägt, seit dem Wochenende schrittweise für eure Smartphones veröffentlicht. Hauptfunktion ist das Kumpel-System für Pokémon Go, das bereits vor ein paar Tagen entdeckt und dann angekündigt wurde. Damit könnt ihr euer Lieblings-Pokémon auf einen Spaziergang mitnehmen und dafür Bonbons erhalten.

Bislang ist allerdings noch nicht klar, wie lange ihr gehen müsst, um ein Bonbon zu erhalten. Es scheint jedoch so zu sein, dass diese Anforderung für die verschiedensten Pokémon in Pokémon Go ebenso verschieden ist. Zudem sollt ihr mit dem „Pokémon Go“-Update auch einfacher kleine Taschenmonster auswählen können, wenn diese auf der Karte erscheinen. Außerdem sollen viele kleine Änderungen die Stabilität der App verbessern sowieso diese für das Zubehör Pokémon Go Plus fit machen.

Neben diesen positiven Änderungen an Pokémon Go solltet ihr jedoch auch wissen, dass ihr das „Augmented Reality“-Spiel bald vielleicht gar nicht mehr spielen könnt. Das liegt daran, dass Niantic künftig keine manipulierten Smartphones mehr unterstützen wird. Das betrifft vor allem Android-Geräte, die „gerootet“ wurden und iOS-Systeme, bei denen ein „Jailbreak“ vorgenommen wurde. Derartige Manipulierungen werden in der Regel vorgenommen um fremde Betriebssysteme, Funktionen oder Apps auf einem Handy zu installieren.

„Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, ‚Bots‘ und Lücken in Pokémon Go zu eliminieren“, so Niantic in ihrer Stellungnahme. „Gerootete oder mit Jailbreak manipulierte Geräte werden durch Pokémon Go nicht unterstützt. Ladet euch Pokémon Go ausschließlich aus dem Google Play Store oder dem iTunes App Store herunter.“ Damit solltet ihr vorsichtig sein, selbst wenn ihr die Möglichkeiten eines manipulierten Smartphones gar nicht für Pokémon Go verwendet.

Tags: Free 2 play   Update  

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