Pokémon Go: In einem belgischen Dorf drohen nun Geldstrafen

von Sören Wetterau (13. Oktober 2016)

In einem belgischen Dorf nahe Antwerpen ist nun Schluss mit lustig: Ab sofort herrscht dort ein temporäres Spielverbot für Pokémon Go - allerdings nicht den ganzen Tag lang.

Nur zwischen 22 Uhr und 7 Uhr darf in dem Örtchen mit 35 Bewohnern Pokémon Go nicht mehr gespielt werden. Die Anwohner fühlen sich von den täglich hunderten Spielern gestört, vor allem nachts sei dies ein sehr großes Problem. Grund für die Anreise der Spieler sind seltene Pokémon wie Pikachu oder Dragoran.

Vorerst gilt die Sperre bis Ende des Jahres und wird laut eines Nutzers auf Reddit auch konsequent durchgesetzt. Beim ersten Mal bittet die örtliche Polizei noch höflich, das Spielen in den Verbotsstunden zu unterlassen. Wer sich daran nicht hält, dem drohen im schlimmsten Fall Geldstrafen wegen Ruhestörung.

In der Umgebung hängen neuerdings auch Hinweistafeln, die auf das Verbot von Pokémon Go hinweisen. In den Nicht-Verbotszeiten kann jedoch so viel Pokémon Go gespielt werden wie es einem beliebt. Zum Glück unterscheidet sich hier das Dörfchen dann doch sehr deutlich vom Iran, denn dort ist die "Free 2 Play"-App komplett verboten.

Auch andere Regionen und Menschen sind von Pokémon Go nicht vollends begeistert. Immer wieder muss sich Entwickler Niantic zahlreichen Klagen stellen, weil Pokémon etwa auf Privateigentum auftauchen und Spieler gegen Eigentumsrechte am laufenden Band verstoßen.

In der deutschen Stadt Düsseldorf sieht es derweil ganz anders aus: Hier lässt die Stadt sogar eine ganze Brücke sperren und veranstaltet Sonderfahrten für die ganzen "Pokémon Go"-Spieler.

Tags: Free 2 play   Singleplayer   Open World  

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