Pewdiepies Tuber Simulator: Einmal Youtube-Star via Mobile Spiel werden

von Sören Wetterau (19. Oktober 2016)

Einmal ein großer Youtuber sein und mit Videos ordentlich Geld verdienen. Diesen Traum haben gewiss nicht wenige Menschen und Youtubes Abo-Millionär Pewdiepie kommt ihnen ein bisschen entgegen.

Der Schwede, der zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2016 gehört, hat mit Tuber Simulator sein nächstes Spiel veröffentlicht. Wie es der Name schon andeutet, geht es in dem "Free 2 Play"-Mobile-Spiel darum, nach und nach zu einem bedeutenden Youtuber zu werden. Was sich auf dem Papier noch halbwegs interessant anhört, entpuppt sich jedoch laut einem Bericht von Kotaku als große und langweilige Enttäuschung.

Spielerisch vergleicht Autorin Gita Jackson Tuber Simulator mit dem erfolgreichen Konkurrenten Kim Kardashian - Hollywood. Ihr klickt ein wenig herum, wartet ein paar Minuten, sammelt eure Spielwährungen ein, gebt diese für Objekte aus die euch verbessern und dann klickt ihr wieder. Anders als beim "Kim Kardashian"-Spiel, welches immerhin versuchen soll das Leben der Promidame halbwegs spannend darzustellen, schafft der Tuber Simulator nur Langeweile zu generieren.

Es ginge in Pewdiepies Spiel nicht darum seinen Träumen zu folgen und spannende Videos zu erstellen, sondern lediglich populäre Inhalte so schnell und so oft wie möglich zu veröffentlichen. Jeden Tag gibt es drei "Trends" durch planloses Veröffentlichen von Videos zu entdecken. Sobald diese sichtbar sind, gibt es laut Jackson keinen Grund mehr diesen nicht zu folgen, denn alles andere bringt deutlich weniger Erfolg.

Den Erfolg in Form von Klickzahlen benötigt ihr, um eure virtuelle Wohnung zu verschönern, wodurch ihr euch in den jeweiligen Kategorien wie Tiere oder Sport verbessert, um schlussendlich wieder mehr Klickzahlen zu erhalten. Auf Dauer sei das schlichtweg kein Spaß und die restliche Präsentation würde dabei kaum helfen.

Hin und wieder taucht nämlich eine Comic-Version von Pewdiepie auf und macht sich über euch, eure Klickzahlen, Abos oder andere Dinge lustig. Er sei schließlich viel erfolgreicher und hält euch das bei nahezu jeder Gelegenheit unter die Nase. Im echten Leben geht das sogar so weit, dass ein Entwickler wegen der Videokritik des Schweden sein Spiel aufgab.

Pewdiepies Tuber Simulator gibt es übrigens als "Free 2 Play"-App für iOS und Android. Wie in anderen Spielen könnt ihr auch dort nicht gerade wenig Geld für Mikrotransaktionen investieren, um die Spielvorgänge zu beschleunigen oder um Gegenstände direkt zu kaufen. Der Blickpunkt "Free 2 Play - Licht- und Schattenseiten des Bezahlmodells" erklärt euch, was genau hinter diesem Bezahlsystem steckt.

Tags: Free 2 play   Singleplayer  

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