PlayStation VR: Porno-Anbieter beschwert sich über mangelnde Unterstützung

von Marco Schabel (24. Oktober 2016)

Wer sich mit einer PlayStation VR erotischen Erlebnissen in Form von VR-Pornos hingeben möchte, hat schlechtere Karten als Nutzer eines Konkurrenzprodukts. Das prangt der Geschäftsführer von Pornhub nun an.

Im Web-Browser der PlayStation 4 könnt ihr euch unter Anderem Pornos ansehen. Möglich macht das vor allem der Anbieter Pornhub, der sich nicht nur damit brüstet, sondern auch immer wieder Statistiken zum Nutzungsverhalten speziell auf den Konsolen veröffentlicht. Auch VR-Headsets werden dank der Pornos beliebt. Mit dem „Virtual Reality“-Headset PlayStation VR scheint es aber, wie das englischsprachige Magazin Gameplanet berichtet, gewisse Probleme zu geben. Darüber beschwert sich vor allem der Pornhub-Geschäftsführer Corey Price.

Price beklagt lautstark, dass Sony es versäumt habe, eine volle Unterstützung der PlayStation VR mit gewissen Apps der Konsole sicherzustellen. Im Detail geht es darum, dass der Browser der Konsole nicht in der Lage ist, VR-Videos korrekt abzuspielen wenn er mit der PlayStation VR verwendet wird. Die zugrundeliegende Technik nennt sich WebVR und fehlt auf der PlayStation 4.

Die Pornhub-Nutzer mit einer PlayStation VR seien demnach gezwungen, ein Nutzerkonto zu erstellen, sich die VR-Videos der Plattform erst herunterzuladen und mittels eines USB-Sticks über die Medien-App der Konsole wiederzugeben, die 360°-Videos für die virtuelle Realität zulässt, nachdem die Unterstützung erst einmal aktiviert werden muss. Sony würde in diesem Bereich nicht nur gegen die Konkurrenten HTC Vive und Oculus Rift abstinken, sondern sogar gegenüber deutlich günstigeren Headsets.

„Samsung Gear VR und Google Cardboard sind die aktuellen Führenden in Sachen einfacher Bedienbarkeit und Funktionalität“, so Price. „Alles kann vom Webbrowser eines mobilen Gerätes aus abgerufen werden.“ Zudem unterstütze die PlayStation VR nur monoskopische 360°-Videos, was nicht einmal für Youtube-Videos reiche. „Wir haben Sony aufgefordert, den WebVR-Standard in ihren Browser zu integrieren, damit das Streaming in der Virtuellen Realität so nahtlos wie möglich abläuft.“ Bis dahin wären die Unterstützung und der Zugriff auf VR-Seiten nur eingeschränkt.

Ob Sony auf diese Forderung reagiert, ist allerdings noch nicht absehbar. Die PlayStation VR kann seit einigen Tagen zu einem Preis ab 400 Euro exklusiv für die PlayStation 4 gekauft werden. Auf eine großartige Erfahrung mit VR-Pornos müsst ihr aber erst einmal verzichten. Dafür gibt es aber Festivals für VR-Pornos.

Tags: Fun   Virtual Reality  

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