PlayStation 4: Gehackt und Linux installiert, aber Sony reagiert

von Sören Wetterau (28. Oktober 2016)

Im Rahmen der Hacking-Konferenz GeekPwn in Shanghai haben zwei Hacker in einer Live-Demonstration die PlayStation 4 unter die Lupe genommen und eine Lücke im Browser vorgestellt. Darüber lässt sich das Betriebssystem Linux auf der Sony-Konsole installieren.

Eben jene Lücke haben die beiden in der Firmware-Version 4.01 der PlayStation 4 entdeckt. In dem in chinesischer Sprache gehaltenen Video seht ihr den Startvorgang des Linux-Systems, sowie einen NES-Emulator mit Super Mario Bros. Beides klappt ohne größere Probleme.

Zurzeit besteht die Möglichkeit, dass die kommende PlayStation 4 Pro mit Firmware 4.01 vorinstalliert erscheint. Es wäre demnach möglich direkt die aktualisierte "PlayStation 4"-Variante von Anfang an mit der Lücke auszuhebeln.

Mittlerweile steht jedoch schon die Firmware-Version 4.05 schon zum Download bereit. Von offizieller Sony-Seite heißt es, dass die Aktualisierung lediglich zu einer Verbesserung der Leistung des Systems führen soll. Eventuell haben die Entwickler damit aber auch die Lücke geschlossen.

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Playstation 4: Hardware, Zubehör, Spiele

Immerhin muss Sony dieses Mal keine großen Klagen befürchten, wie es noch bei der PlayStation 3 der Fall war. Anders als damals ist Linux nämlich offiziell keine Option bei der PlayStation 4 und somit ist Sony in der Lage, die immer wieder aufkommenden Lücken zu schließen. Mit der Möglichkeit Linux zu installieren, wäre es übrigens auch möglich´, Steam-Spiele direkt auf der PlayStation 4 zu spielen, wie ein früherer Hack zeigt.

Tags: Hacks   Hardware   Video  

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