Mass Effect - Andromeda: Bei Entscheidungen gibt es mehr als "Gut" oder "Schlecht"

von Frank Bartsch (10. November 2016)

Dieses Bild aus Mass Effect 2 zeigt, wie sich schlechte Entscheidungen auch äußerlich auf Commander Shepard auswirken.Dieses Bild aus Mass Effect 2 zeigt, wie sich schlechte Entscheidungen auch äußerlich auf Commander Shepard auswirken.

In Mass Effect - Andromeda scheinen Entscheidungen deutlich differenzierter zu werden. Es gibt dann nicht nur einen guten oder schlechten Weg, den ihr einschlagen könnt.

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Mass Effect 3 - die ersten Spielstunden

Entscheidungen im realen Leben sind mehr als nur Schwarz und Weiß, Gut oder Schlecht, Bier oder Sauerkrautsaft. Das versuchen die Entwickler von Mass Effect - Andromeda nun auch in das Spiel einfließen zu lassen.

In der "Mass Effect"-Trilogie hattet ihr immer nur die Wahl, den Weg des Abrünnigen oder des Vorbildes einzuschlagen. Entsprechend ist es Commander Shepard stets nur möglich gewesen, in Richtung gut oder schlecht in Schlüsselszenen zu entscheiden.

Habt ihr euch zwischendurch mal anders entschieden, so hattet ihr euch dadurch auch schon einmal Chancen verbaut, um beispielsweise Streite unter Teammitgliedern einvernehmlich lösen zu können.

Doch Dank NeoGaf-Nutzer "shinobi602", der sich das englischsprachige Magazin Game Informer genauer angeschaut und Informationen geteilt hat, ist jetzt bekannt, dass euch Mass Effect - Andromeda mehr Freiheiten bei Entscheidungen lässt.

Diese Hauptaspekte erwarten euch:

  • kein Abtrünnigen- und Vorbildsystem
  • Entscheidungen haben nun mehr Abstufungen und ihr könnt euch besser dadurch ausdrücken
  • ihr könnt einem Spielcharakter zustimmen oder auch nicht, ohne befürchten zu müssen gleich als "gut" oder "böse" zu gelten
  • Dialogoptionen haben die Ausprägungen: emotional, kalkuliert, professionell und lässig
  • die Entscheidungen haben keine Auswirkungen in irgendeine Richtung der Charakterentwicklung
  • spielerische Entscheidungen gibt es nicht nur als "Gut" (blaue Farbe) oder "Schlecht" (rote Farbe), sondern differenzierter und an die Situation angepasst, es könnte auch "Schießen" oder "Nicht schießen" heißen
  • Entscheidungen sind nicht nur falsch oder richtig, sondern haben durchaus mehrere Seiten und damit entsprechende Konsequenzen

Die Ryder-Geschwister in Mass Effect - Andromeda erwarten offenbar einige Entscheidungen, deren Auswirkungen nicht gleich offensichtlich sein werden. Im Frühling 2017 soll Mass Effect - Andromeda für PC, PS4 und Xbox One erscheinen, wenn die Planungen der Entwickler auch passen. Dann könnt ihr mit dem neuen Entscheidungssystem erstmals in Berührung kommen.

Was sich sonst noch im Spiel alles ändern wird, erfahrt ihr aus der Übersicht der Charaktere, Romanzen und Sammler-Editionen".

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction   Open World  

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