Studienergebnis: Religion und Videospiele haben viel gemeinsam

von Frank Bartsch (30. November 2016)

Religion und Videospiele. Was auf den ersten Blick wie gegensätzliche Auffassungen klingt, ist gar nicht so gegensätzlich. Eine Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass religiöser Glaube und Videospiele die gleichen Areale im Hirn stimulieren.

Die Universität Utah hat jetzt entsprechende Zusammenhänge in einer Studie herausgefunden. Über das englischsprachige Magazin Taylor & Francis Online sind die Ergebnisse der Studie jetzt veröffentlicht worden.

Die Studienleiter haben die Hirnströme von 19 Mormonen gemessen, während diese in ein Gebet vertieft waren. Sie fanden heraus, dass dabei vor allem die Areale im Hirn aktiviert werden, welche die Produktion von Glückshormonen ankurbeln.

Diese Zusammenhänge sind sogar schon so weit bei den Probanden fortgeschritten, dass der bloße Gedanke an Gott für Glücksgefühle sorgt. Die Forscher sprechen in diesem Zusammenhang gar von einer Konditionierung im Sinne des berühmten Experiments von Iwan Petrowitsch Pawlow mit Hunden. Das sagt euch nichts? Dann könnt ihr diese Bildungslücke über Wikipedia schließen.

Und da kommt die Verbindung zu Videospielen ins Bild. Auch beim Zocken werden die Belohnungssysteme im Gehirn angesprochen und oft sorgt allein der Gedanke an das Spiel schon für Glücksgefühle.

Vielleicht lässt sich auch so erklären, weshalb Spielreihen wie Dark Souls oder auch Call of Duty regelrecht Jünger um sich scharen.

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Der Pokémon Stammbaum

Pokémon ist für manche ebenfalls eine Religion. Ein Glaube, der vor allem auf Sammelwut basiert.

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fun  

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