Nach Erpressungsversuch: Hacker veröffentlicht Daten von 1,5 Millionen Nutzern

von Frank Bartsch (10. Januar 2017)

Nach einem Hack sind jetzt Nutzerdaten von 1,5 Millionen Personen im Internet gelandet. Nutzer der Plattform "ESEA" sollten jetzt entsprechend reagieren.

Der Fall hat sich seit Dezember 2016 entwickelt und nun ist der denkbar schlimmste Fall mit der Veröffentlichung von Nutzerdaten eingetreten. spieletipps gibt euch einen Überblick des Geschehens.

Was genau ist passiert?

Hinter ESEA steht eine Gemeinschaft von eSports-Tätigkeiten, die vor allem Turniere rund um Counter-Strike Global Offensive abhält. Der Internetauftritt der ESEA ist bereits im Dezember gehackt worden.

Eine bisher noch unbekannte Vereinigung hat persönliche Daten der 1,5 Millionen ESEA-Mitglieder entwendet und fordert von den Betreibern der Plattform 100.000 Dollar, umgerechnet 94.800 Euro. Sonst würden die entwendeten Daten veröffentlicht.

Die Verantwortlichen von ESEA reagierten. Zuerst versicherten sie sich der Echtheit dieser Drohung und schalteten anschließend die Behörden ein. Danach informierten sie ihre Mitglieder.

Wie agiert ESEA jetzt?

Die Hacker erhielten kein Geld und die Ermittlungen laufen weiter. Die Angreifer haben nun die Daten veröffentlicht, wie ESEA über den eigenen, englischsprachigen Blog berichtet.

Nach mehreren, weiteren Erpressungsversuchen haben die Datendiebe also Ernst gemacht und die ESEA darüber in Kenntnis gesetzt.

Die Betreiber setzen alles daran die Sicherheit zu verschärfen, damit ein solcher Datenklau nicht wieder stattfinden kann.

Was müssen ESEA-Mitglieder jetzt unternehmen?

Die Passwörter für ESEA sollten zurückgesetzt werden. Nutzernamen, private Nachrichten über die ESEA-Plattformen, Mailadressen, Mobilfunknummern und mitunter Adressdaten sind von diesem Hack betroffen.

Daher sollten ESEA-Mitglieder auch auf anderen Internetplattformen Zugangsdaten ändern und die Augen offenhalten, wenn verdächtige Aktivitäten stattfinden, um noch weitere Daten abzugreifen ("Phishing").

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Tags: E-Sport   Hacks  

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