Pokémon Go: In China aufgrund von Sicherheitsrisiken verboten

von Sören Wetterau (11. Januar 2017)

Chinesische Spieler müssen auf Pokémon Go verzichten. In China gibt die Regierung die Nutzung der App nicht frei, wie die englischsprachige Webseite Reuters berichtet.

Grund dafür sind Sicherheitsbedenken der chinesischen Landesverwaltung von Presse, Veröffentlichung, Radio, Fernsehen und Film. Die Verantwortlichen sind der Ansicht, dass Pokémon Go eine Gefahr für die geographische Informationssicherheit, als auch für die persönliche Sicherheit der Bürger darstellt. Ersteres deswegen, weil Pokémon Go in Verbindung mit Google-Diensten steht. Diese sind schon länger in China blockiert.

Mithilfe von anderen Staatsabteilungen möchte die chinesische Regierung die Risiken der App entsprechend auswerten. Immerhin existieren mittlerweile schon einige Klone von Pokémon Go auf dem chinesischen Markt, die ebenfalls Gebrauch von ähnlichen Technologien machen.

Überraschend ist das Verbot von Pokémon Go an sich nicht. Schließlich ist die Nutzung von Google-Diensten zwingend notwendig. Außerdem möchte China vermutlich auf gefährliche Zwischenfälle, wie sie etwa in Japan und den USA schon vorgekommen sind, verzichten.

Die chinesische Regierung sind übrigens nicht die ersten, die Pokémon Go verbieten. Zuvor hat schon der Iran die App landesweit blockiert, ähnlich wie zuletzt auch mit Clash of Clans geschehen.

2016 ist Pokémon Go erschienen und eroberte im Sommer die Welt. In unserer Bilderstrecken zeigen wir euch den steilen Aufstieg der Niantic-App.

Tags: Free 2 play  

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