For Honor: Ubisoft sperrt tausende Spieler

von Frank Bartsch (15. März 2017)

Ubisoft hat in For Honor mehr als 1.500 Spieler für mehrere Tage gesperrt. Mehr als 4.000 Spieler erhielten Verwarnungen. Die Betroffenen sind sogenannte "AFK-Cheater", die nicht am Spiel selbst, sondern nur am Sammeln von Belohnungen interessiert sind.

Über das englischsprachige Forum Reddit ist jetzt bekannt geworden, dass Hersteller Ubisoft gegen Betrüger in For Honor vorgeht. Fallen Spieler auf, so erhalten sie eine Verwarnung. Wer sein unerlaubtes und unerwünschtes Treiben nicht unterlässt, erhält eine Sperre.

Dieses Video zu For Honor schon gesehen?

Der damit verbundene Ausschluss vom Spiel ist allerdings längst nicht so hart wie beispielsweise bei Overwatch, wo regelmäßig Spieler lebenslang eine Sperre erhalten. Aber für drei Tage ist For Honor für die Schuldigen nicht spielbar.

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Wer diese gelbe Karte nicht versteht, dem dürften auch längere Sperren blühen, auch wenn es seitens Ubisoft noch keine Stellungnahme dazu gibt.

Wer von einer Sperre betroffen ist, erhält eine Nachricht per Mail mit dem Grund für diese Sperre und kann gegebenenfalls Einspruch einlegen.

Ein "AFK-Cheat" beschreibt den Umstand, dass Spieler gar nicht in die Kämpfe einsteigen, sondern durch Einsatz von Drittsoftware oder gar Manipulation des Controllers agieren. Damit läuft das Spiel, aber die Spieler sind gar nicht anwesend, oder auch englisch ausgedrückt "**a**way from keyboard".

Das verstößt natürlich gegen die Richtlinien des Spiels und Ubisoft hat nun entsprechend mit Sperren reagiert. Bleibt zu hoffen, dass die Betrüger ihr unfaires Verhalten unterlassen.

Übrigens könnte es für For Honor bald auch neue Charaktere per Zusatzinhalt geben. Bestätigt ist dieses Gerücht allerdings nicht.

Wie sich For Honor anfühlt, erfahrt ihr aus dem Test: "For Honor und blutige Nahkämpfe - Ubisoft setzt auf die Online-Karte".

For Honor lebt von packenden Duellen. Blöd, wenn da das Gegenüber gar nicht aktiv daran teilnimmt. Ubisoft sperrt nun solche Betrüger. Bleibt zu hoffen, dass diese Warnungen nicht ohne Folgen bleiben werden.

Tags: Multiplayer   Online-Zwang   Hacks  

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