Nach mageren Umsatzzahlen: Gamestop schließt weltweit 150 Filialen

von Frank Bartsch (27. März 2017)

Der Finanzbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres der Handelskette Gamestop liegt vor. Da die Geschäftszahlen nicht überzeugen, schließt das Unternehmen 150 Filialen.

Gamestop verschlankt sich weiterhin. Grund für diese Maßnahme sind schlechte Umsatz- und Gewinnzahlen aus dem Finanzbericht des Jahres 2016.

Vor allem das vierte Quartal des Finanzjahres, das eigentlich so umsatzstarke Tage, wie den "Black Friday" und auch Weihnachten beinhaltet, sind nicht gut für die Handelskette ausgefallen.

Der Umsatz von Software ging im Vergleich zum Vorjahr in dieser Zeit um 19,3 Prozent zurück. Fast ein Drittel weniger Umsätze an Hardware konnte das Unternehmen verzeichnen.

Die Ursachen sieht das Unternehmen in der starken Konkurrenz anderer Händler, wie Amazon oder auch (vor allem in den USA) Toys R Us. Ein weiterer Grund sei die mangelnde Verfügbarkeit hochkarätiger Spielesoftware, so dass die Konsumenten gerade zum Jahresende 2017 kaum Kaufanreize hatten.

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Hauseigene Kritik, beispielsweise am umstrittenen und mittlerweile eingestellten "Circle of Life"-Programm, das durchaus ebenso zu Kundenverlust geführt hatte, gab es nicht.

Nun setzt das Management des Händlers am größten Kostenblock, den Personalkosten an, um sich zu verschlanken. Mit der Schließung der 150 Filialen verlieren auch Mitarbeiter ihren Job. Welche Filialen genau von der Maßnahme betroffen sind, ist unklar. Der Aktienkurs des Händlers ging (mal wieder) in den Keller, als der Finanzbericht publik wurde.

Zum Geschäftsverlauf von Gamestop als Mitspieler bei der Spielentwicklung gibt es keine Stellungnahme.

2016 war kein allzu gutes Jahr für Gamestop. Laut dem Händler lag es auch am Fehlen von hochkarätigen Spielen. 2017 begann allerdings, was das Spieleangebot anbelangt, sehr gut.

Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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