Super Mario Run: Verkäufe für Nintendo enttäuschend

von Luis Kümmeler (29. März 2017)

Nintendos Chef Tatsumi Kimishima hat gestanden, dass die Verkäufe des Smartphone-Spiels Super Mario Run klar hinter den Erwartungen Nintendos zurückgeblieben sind. Offenbar verfolgt das Traditionsunternehmen mit Spielen wie diesen aber ohnehin ein höheres Ziel.

Auf iOS-Geräten erreichte Super Mario Run, das erste richtige Mobile-Spiel aus dem Hause Nintendo, beeindruckende 80 Millionen Downloads. Weil allerdings nur schätzungsweise fünf Prozent der Trial-Nutzer hinterher auch für die Vollversion bezahlen wollten, halten sich die Profite für Nintendo in Grenzen. Und tatsächlich: „Das Spiel hat unsere Erwartungen nicht erfüllt“, ließ Nintendos Firmenchef Tatsumi Kimishima kürzlich gegenüber der Branchenseite Nikkei Asian Review verlauten. Ob  sich das mit der vor einigen Tagen veröffentlichten Android-Version ändern wird, ist fraglich.

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Offenbar verfolgt Nintendo aber ohnehin höhere Ziele mit Spielen wie Super Mario Run. Wie ein weiterer Offizieller des Traditionskonzerns verlauten ließ, geht es Nintendo wohl vor allem darum, Präsenz auf dem stark gewachsenen Mobile-Markt zu zeigen, der eine Konkurrenz zur klassischen, von Nintendo dominierten Handheld-Sparte darstellt. Indem bekannte Charaktere wie Mario einem breiten Publikum präsentiert werden – schließlich besitzt hierzulande fast jeder ein Smartphone – erhofft sich Nintendo einen Synergie-Effekt, der sich positiv auf Produkte wie die neue Konsole Nintendo Switch auswirken soll.

Das Smartphone-Spiel Super Mario Run kann vollkommen kostenfrei heruntergeladen und im Rahmen der ersten drei Level gespielt werden. Wer dann auf den Geschmack gekommen ist, und alle sechs Welten freischalten möchte, muss 9,99 Euro für die Vollversion bezahlen. In der „Toad Rallye“ darf man dann auch gegen die Bestleistungen anderer Spieler antreten.

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Free 2 play   Shigeru Miyamoto   Online-Zwang  

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