Microsoft enthüllt Project Scorpio

von David Dieckmann (06. April 2017)

Neue Informationen zu Microsofts nächster Xbox mit dem Codenamen Project Scorpio verraten, welche Vorteile die kommende Konsole im Vergleich zu Vorgängermodellen und Konkurrenz bringt.

Um Microsofts Project Scorpio kursieren bereits seit geraumer Zeit Gerüchte: Kann die Konsole Spiele in nativer 4K-Auflösung darstellen? Ist sie wirklich leistungsfähiger als Sonys aktueller Klassenprimus PlayStation 4 Pro? In einer Reihe von Exklusivberichten bringen die englischsprachigen Portale Eurogamer und DigitalFoundry nun Licht ins Dunkel. Die technischen Daten verraten: Die neue Microsoft-Konsole wird tatsächlich die (zumindest auf dem Papier) leistungsfähigste Konsole der Welt sein.

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In einem Artikel über die technischen Spezifikationen stellt Eurogamer etwa in den Raum, die Konsole habe einen 2,3 Gigahertz schnellen Achtkern-Prozessor. Zum Vergleich: Die PS4 Pro taktet mit 2,1 GHz, die herkömmliche Xbox One nur mit 1,75 GHz. Eine auf der Seite veröffentlichte Tabelle verrät die Spezifikationen im Detail:

Quelle: Eurogamer.netQuelle: Eurogamer.net

Was diese Zahlen für Spieler bedeuten, erklärt ein Video von DigitalFoundry auf Youtube. Etwa sollen sich die Ladezeiten auf der neuen Konsole drastisch verkürzen - kein Wunder, denn der Arbeitsspeicher der Scorpio ist deutlich schneller unterwegs als der anderer aktueller Konsolen. Eine weitere Verbesserung richtet sich direkt an die Auflösung und die Bildwiederholrate der Konsole.

Einige Spiele wie Doom verringern in leistungsfordernden Situationen etwa die Auflösung, um weiterhin eine flüssige Bildwiederholrate liefern zu können. Mit der zusätzlichen Rechenkraft sollen diese Engpässe nicht mehr auftreten. Heißt: Euer Spiel läuft immer flüssig und bleibt dabei auf Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Bildpunkte).

In der Scorpio soll ein Kühlsystem mit Dampfkammern zum Einsatz kommen - eine seltene Technik, die sonst nur bei Oberklasse-Grafikkarten à la GeForce GTX 1080 vorhanden ist. // Quelle: Eurogamer.netIn der Scorpio soll ein Kühlsystem mit Dampfkammern zum Einsatz kommen - eine seltene Technik, die sonst nur bei Oberklasse-Grafikkarten à la GeForce GTX 1080 vorhanden ist. // Quelle: Eurogamer.net

Welche Spiele final übrigens wirklich in 4K spielbar sein werden, ist bisher nicht bekannt. Klar ist nur, dass bereits erhältliche "Xbox One"-Spiele nicht ohne größere Updates seitens der Hersteller in "echtem" 4K spielbar sein werden - also nicht bloß in einer von eurem 4K-Fernseher hochskalierten HD-Auflösung. Technisch ist die neue Xbox allerdings angeblich in der Lage, Spiele in nativem 4K und mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen.

Auch das Aussehen der Project Scorpio und ein eventueller finaler Name bleiben der Öffentlichkeit bislang verwehrt. Eine naheliegende Vermutung: Auf der Spielemesse E3 Mitte Juni 2017 könnte Microsoft endlich die letzten Hüllen um das Projekt fallen lassen.

Was ist eure Meinung zu Project Scorpio? Darf die Konsole nach ihrer Veröffentlichung in euer Regal einziehen? Wartet ihr lieber erst einmal ab, ob die Scorpio halten kann, was sie bisher verspricht? Oder bleibt ihr von dem Mehr an Leistung gar gänzlich unbeeindruckt? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tags: Hardware  

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