Geheimakte Tunguska (NDS)
- Publisher Koch-Media
- Genre Grafik-Adventure
- Release 25.04.2008
- USK n/a
- auch auf PC | Wii
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Beschreibung
Es ist der 30 Juni 1908. Tunguska. Ein Morgen wie so viele andere zuvor auch und doch wissen die Menschen noch nicht, was sich gleich für ein unbeschreibliches Schauspiel abspielen wird. Mit einem Male sind mysteriöse, unbekannte Lichterscheinungen am Himmel zu sehen und versetzen die Augenzeugen in Furcht und Panik. Kurze Zeit später zerfetzen sonnenhelle Explosionen die friedliche Atmosphäre und bringen eine unbeschreibliche Verwüstung über das sibirische Land. Alle Bäume in einem riesigen Umkreis werden einfach umgeknickt, die Druckwelle bahnt sich immer weiter ihren Weg und zerstört alles, was ihr in den Weg kommt. Erdbeben folgen. Dann eine Feuersbrunst, die jeden Waldbrand neidisch macht und vernichtet auch die letzten Überbleibsel der geschundenen Natur.
Viele Jahrzehnte nach der Katastrophe. Die Menschen haben es verdrängt oder vergessen, die Natur hat sich selbst geheilt und kaum etwas erinnert mehr an die kriegsgleichen Zustände damals. Auch Nina Kalenkow weiß nichts von diesem Vorfall und ahnt auch nicht, dass sie bald sehr viel damit zu tun kriegen wird. Sie wird aus ihrem Alltag gerissen, als mit einem Mal ihr Vater verschwunden (entführt?) ist. Die Polizei kann ihr nicht helfen, vielleicht will sie es auch nicht und sitzt hinter ihrem gewebten Netz aus Verleumnungen und Halbwahrheiten. So macht sich Nina selbst auf die Suche.
Der Spieler schlüpft in ihre Rolle und versucht in Geheimakte Tunguska, dem Point-and-Click-Adventure aus dem Hause Animation Arts, das geheimnisvolle Verschwinden ihres Vater aufzuklären. Aber Nina ist nicht alleine, zusammen mit dem Assistenten ihres Vaters, Max Gruber, der ihr auch einige Male aus der Patsche hilft, führt ihr Weg sie nach Moskau, in die Antarktis und nach einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn schließlich nach Tunguska. Doch ihre Neugierde ist dem russischen Geheimdienst ein Dorn im Auge und so werden die beiden Helden gejagt und verfolgt. Doch nicht nur der Geheimdienst macht ihnen in Geheimakte Tunguska das Leben schwer, auch schwarze Kuttenträger sind ihnen auf den Fersen und haben ihre eigenen Pläne, mit der Katastrophe von vor so vielen Jahren umzugehen.
Geheimakte Tunguska ist ein schönes Adventure, in dem 2D und 3D Elemente sehr gut verwoben werden. Das Schöne an diesem Spiel (und im Gegensatz zu vielen anderen Games dieser Kategorie) besteht unter anderem darin, dass man eine Menge Gegenstände sieht, aber diese nicht liegen lassen muss, sondern sich die virtuellen Taschen bis zum Bersten voll stopfen kann und so nicht Pixel für Pixel und Bildschirm für Bildschirm suchen muss, bis man den benötigten Gegenstand gefunden hat. Also alles rein in die Taschen und dann nutzen, wenn man es braucht. Zur Analyse des Gefundenem reicht ein Klick auf die Taste Leer und das Inventar springt einem entgegen, ein Lupensymbol zeigt an, das man mit etwas interagieren kann. Wer allerdings zu den Pixeln eine ganz besondere Beziehung hat, kann diese Funktion auch abstellen.
Der Spielbildschirm ist sehr spielerfreundlich aufgebaut, hübsch verziert und übersichtlich. In einem oben angeordneten dunklen Balken werden alle Gegenstände und Personen, mit denen eine Interaktion möglich ist, angezeigt. Im unteren Bereich des Bildschirms sind zeigt alle Gegenstände an, die der Spieler sein Eigen nennt. Daneben befinden sich drei Symbole, mit denen man ins Hauptmenü gelangt, eine Lösungshilfe erhält oder sich das Tagebuch zu Gemüte führen kann.
Die Story ist spannend, die Rätsel haben Logik und sind nachvollziehbar, außerdem bieten die Rätsel nicht die gewohnte Feld-, Wald- und Wiesen-Rätselkost sondern sind innovativ gestaltet, das Spiel lässt durch die gute Hilfe keinen Frust aufkommen (sofern man denn auf die Hilfe zurückgreifen möchte), die Grafik wirkt adventuretypisch und authentisch und was nicht bei allen Spielen gegeben ist: eine gute Synchronisation. Ein gelungendes Spiel für alle Adventurefreunde.
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Übersicht
Alles zu Geheimakte Tunguska
spieletipps meint: Adventure-Fans aufgepasst: Auf dem Touchscreen lässt es sich ganz hervorragend Pointen und Clicken. Die Stimmung kommt auf den großen Konsolen besser rüber.
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