Taktik / Strategie
Wie bei den Vorgängerspielen geht es auch bei Alarmstufe Rot meist
darum, eine Übermacht aufzubauen und den Feind mit brutaler Macht
zu zerstören. Wegen der relativen Selbständigkeit der Einheiten, der
Hektik und dem unübersichtlichen Gewusel während einer größeren
schlagt ist es zumindest schwierig, einzelnen Einheiten Befehle zu
erteilen. Man sollte aus diesem Grunde, direkte Konfrontationen
mit größeren Verbänden zu vermeiden, da dies nur zu
überdurchschnittlichen Verlusten führen würde. Tasten Sie sich statt
dessen Langsam an den Feind heran und locken ihn zu Ihren
Stellungen, wo er bereits aus der sicheren Distanz von Ihren Fernwaf-
fen empfangen wird. Die eigentliche strategische Komponente besteht
darin, die richtig zusammengestellten Verbände an den
Schlüsselpositionen eines jeden Szenarios zu postieren und den Feind
in seiner Bewegungsfreiheit immer mehr zu behindern, ihn schließlich
von den Ressourcen abzuschneiden und auszuhungern.
Fernwaffen und Verteidigungssysteme (landgestützt)
Die Artillerie der Alliierten sowie der Raketenwerfer der Sowjets sind
durchaus vergleichbar: große Reichweite, langsame Schußfolge und
schwache Panzerung. Versuchen Sie also, diese Einheiten bei
Angriffen immer etwas im Hintergrund zu halten; sie suchen sich ihre
Ziele selbst und sind so eine wertvollere Unterstützung als sie das im
Nahkampf wären, zu dem sie absolut nicht taugen. Der RakZero der
Alliierten ist in der größeren Gruppe nicht nur sehr wirkungsvoll
gegen gepanzerte Einheiten (aus der zweiten Reihe oder flankierend
zur Hauptkampflinie), sondern auch als Einzelkämpfer, locker im
Gelände postiert, und auch noch sehr effizient gegen Fluggerät. Allerdings sollte
man ihn nicht gegen Schützen oder Grenadiere einsetzen, da hat er
wenig Chancen. Die FlaRak der Sowjets und die Flak der Alliierten
sind zwar treffsicher, jedoch nur dann vernichtend, wenn einige
Einheiten davon gleichzeitig auf das Ziel einwirken können. Das
beste, wenngleich auch anfälligste Verteidigungssystem ist sicher die
Tesla-Spule der Sowjets. Ein direkter Angriff darauf macht wenig
Sinn, zumal natürlich andere Einheiten darum herumstehen und nicht
untätig zuschauen. Wann immer also ein Angriff auf eine dergestalt
gesicherte Basis der Sowjets erfolgen muß, sollte man versuchen, die
Kraftwerke zu zerstören, da die Spule sehr viel Energie benötigt
Vergessen Sie getrost einen Angriff mit Artillerie, da die Reichweite
der Spule deutlich größer ist als die Ihres Geschützes. Gegen Angriffe
aus der Luft ist die Spule wehrlos, und gegen einige Zerstörer hat sie
auch keine Chance. Zwar nicht direkt vergleichbar, trotzdem sehr
effizient ist der Schattengenerator der Alliierten. Es ist tatsächlich sehr
schwierig, darunter verborgene Einheiten gezielt zu attackieren und
auf jeden Fall mit erheblichen Verlusten verbunden. Auch hier gilt:
wenn der Strom wegbleibt, gibt es keinen Schatten; also erst die
Kraftwerke, dann die erneute Aufklärung und dann der Angriff. Nicht
von großer Reichweite, jedoch verheerend gegen infanteristische
Angriffe ist der Flammenturm der Sowjets. In einigen Missionen Läßt
der Feind hauptsächlich mit Infanterie angreifen, weshalb die
Überlegung, eher dieses günstigere System anzuschaffen, sicher nicht
dumm wäre. Die Bunker der Alliierten sind recht gut gegen Panzer
und Infanterie, weshalb neben einem Kanonenbunker auch immer ein
getarnter (MG-)Bunker sein sollte. Gegen Angriffe aus der Luft bzw.
mit der weiterreichenden V2-Rakete bestehen diese Systeme jedoch
nicht sehr lange. Stacheldraht, Mauern und Sandsäcke sind wirklich
nur dafür da, Infanterie aufzuhalten. Für Panzer und ARI sind sie kein
Hindernis, da sie mit einem einfachen drüberfahren nicht nur überquert sondern auch zerastört werden (nur Sandsäcke).